222-Millionen-Wechsel nach Paris: Neymar-Abschied ein gefundenes Fressen für den schärfsten Kritiker der Barça-Bosse

Foto: Christian Bertrand / Shutterstock.com

Der Abschied von Neymar in Richtung Paris Saint-Germain hat dem Chefkritiker der Bosse des FC Barcelona neue Nahrung geliefert.

Der ehemalige Präsident der Katalanen, Joan Laporta, gilt seit Jahren als schärfster Kritiker seiner Nachfolger um Josep Maria Bartomeu.

Nach dem Wechsel-Theater um Neymar hat der gelernte Anwalt nun erneut gegen das aktuelle Präsidium geschossen.

"Der Abgang von Neymar ist ein weiterer Beweis für die Unfähigkeit des aktuellen Präsidiums", polterte Laporta via TWITTER.

Die Führung habe wegen ihrer wirtschaftlichen Probleme gar nichts vom Abschied des Brasilianers mitbekommen.

Paris Saint-Germain hatte Neymar in der vergangenen Woche für 222 Millionen Euro verpflichtet. Barça wollte den Südamerikaner nicht abgeben, da PSG aber die in Spanien vorgeschriebene Ausstiegsklausel zog, waren den Katalanen die Hände gebunden.

Die Höhe der Klausel war bei Neymars Vertragsverlängerung 2016 vereinbart worden. Mit einer höheren Ausstiegsklausel - die Klausel von Cristiano Ronaldo beträgt beispielweise eine Milliarde Euro - hätte man einen Abgang Neymars verhindern können.

FC Barcelona


Joan Laporta war von 2003 bis 2010 Barça-Präsident, dann übernahm sein Ex-Mitarbeiter Sandro Rosell. Nach dessen Rücktritt fungiert Josep Maria Bartomeu als Präsident.

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