Argentinien in der Krise:Jorge Sampaoli: »Dybala und Messi sind sich zu ähnlich! Wir haben aktuell keine Zeit

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Am Donnerstag verpasste Argentinien in der WM-Quali einen wichtigen Sieg gegen Peru. Nicht mit dabei war Paulo Dybala. Nationaltrainer Jorge Sampaoli begründete den Verzicht.

Bereits im Vorfeld der Partie erklärte der Ex-Sevilla-Coach: "Dybala gehört die Zukunft, aber im Moment gibt es ein Problem: Er und Messi sind sich zu ähnlich."

Generell würde Sampaoli den Superstar von Juventus Turin und Barcelonas fünffachen Weltfußballer gerne zusammen aufstellen, doch man habe aktuell "nicht die Zeit, um am Zusammenspiel von Messi und Dybala zu arbeiten."

Übersetzt heißt das: Für Jorge Sampaoli zählt zunächst einzig und allein die Qualifikation für die Weltmeisterschaft in Russland.

Nach erfolgreicher Quali kann er dann eine Offensivabteilung formen, in der Dybala und Messi gemeinsam einen Platz haben. Die sei natürlich möglich, allerdings benötige man dafür Zeit und Trainingseinheiten.

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Doch das große Ziel der WM-Qualifikation ist seit Donnerstag  mehr denn je in Gefahr. Messi und Co. kamen gegen Peru nicht über ein 0:0-Unentschieden hinaus.

Da Chile seine Partie gewann, zog der Copa-America-Sieger an den Gauchos vorbei.

Argentinien ist nun Sechster und braucht im letzten Spiel einen Sieg in Ecuador, um noch unter die ersten Vier zu kommen, oder zumindest als Fünfter in die Playoffs zu kommen.

Auch mit einem Unentschieden könnte es Argentinien schaffen, dann ist man allerdings auf Schützenhilfe angewiesen.

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