Barça denkt über Özil nach:Wer verstärkt Barça? Welche Vorteile Mesut Özil gegenüber Philippe Coutinho hat

Foto: / Madridismo.net

Der FC Barcelona braucht im kommenden Geschäftsjahr ein positives Ergebnis. Daher sollen im Winter Medienberichten zufolge schon einige Spieler die Katalanen verlassen, um Antoine Griezmann und einen Mittelfeld-Star (Philippe Coutinho, Mesut Özil) zu finanzieren.

Rund 50 Millionen Euro will der Verein von Trainer Ernesto Valverde dem Vernehmen nach mit Spielerverkäufen einnehmen.

Als Kandidaten gelten Denis Suárez, an dem die SSC Neapel Interesse hat, Arda Turan, Aleix Vidal oder Ersatzstürmer Paco Alcácer. Doch die angespannte Verletztensituation wird nicht zu viele Optionen zu lassen.

Durch den Rekordverkauf von Neymar steht der Tabellenführer der Primera Division aktuell mit einem guten Ergebnis da - man nahm 222 Millionen Euro ein.

Doch es gab die kostspieligen Verpflichtungen von Ousmane Dembele (105 Millionen Euro plus Boni), Paulinho (40 Millionen Euro) und Nelson Semedo (35 Millionen Euro).

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Außerdem kam Gerard Deulofeu für 12 Millionen Euro von Everton zurück. Durch eine mögliche Verpflichtung von Antoine Griezmann im kommenden Sommer würde 100 Millionen Euro Ablösesumme auf der Ausgabenseite stehen und auch die Gehaltsausgaben noch einmal ansteigen.

Auch Philippe Coutinho haben die Katalanen noch nicht abgeschrieben. Er würde ebenfalls fürstlich verdienen wohl mindestens 100 Millionen Euro kosten.

Um einiges günstiger wäre Mesut Özil zu haben. Der Vertrag des Weltmeisters läuft im Sommer aus, der FC Arsenal will ihn halten, doch der Mittelfeldspieler hat bislang noch nicht verlängert – auch wenn er seither vom Norden Londons schwärmt.

Gegenüber Coutinho hat der Weltmeister aber nicht nur den Vorteil, dass er im Sommer ohne Ablösesumme kommen könnte. Auch bei einem Winter-Wechsel wäre er wohl gegen eine Ablöse weit unterhalb seines Marktwerts zu haben.

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UND: Er wäre in der Champions League einsatzberechtigt, da er mit Arsenal nur in der Europa League spielte. Bei einem Wintertransfer dürfte dieser Fakt eine große Rolle spielen.

Wechselt der ehemalige Real-Regisseur (2010 bis 2013) tatsächlich zum Erzrivalen des spanischen Rekordmeisters? 2010 wäre er beinahe schon im Camp Nou gelandet, doch Jose Mourinho bemühte sich mehr um den Gelsenkirchener als Pep Guardiola  - und Özil sagte Real zu.

Nun könnte der Deutsche mit sieben Jahren Verspätung nach Katalonien kommen. Das Sportblatt MUNDO DEPORTIVO berichtet am Wochenende, dass ein Özil-Deal  bei den Barça-Bossen diskutiert wird.

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