Barcelonas Abwehrboss: Gerard Pique erklärt: Darum trete ich nicht aus der Furia Roja zurück

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Gerard Pique hat seine Gedanken an ein sofortiges Ende in der spanischen Nationalmannschaft zu den Akten gelegt. Der Katalane will zur Weltmeisterschaft fahren.

"Ich spiele bereits seit 15 Jahren für Spanien, ich werde jetzt nicht durch die Hintertür abhauen", sagte der Abwehrchef des FC Barcelona am Mittwoch auf einer Pressekonferenz.

"Ich habe darüber nachgedacht zurückzutreten", gab Pique zu: "Aber das hätte nur denjenigen in die Karten gespielt, die mich auspfeifen. Diese Genugtuung will ich ihnen nicht geben."

Die Furia Roja sei wie "meine Familie, das ist einer der Hauptgründe, warum ich bleibe", ergänzte der 30-Jährige. Er werde weiterhin alles für die Nationalmannschaft geben.

Gerard Pique wird seit längerem von Teilen der spanischen Fans ausgepfiffen. Der Grund: Pique ist überzeugter Katalane und stichelt gerne gegen Real Madrid.

Pique hatte die Bewohner am vergangenen Wochenende dazu aufgefordert, sich am von der Regierung in Spanien  nicht anerkannten Unabhängigkeitsreferendum Kataloniens zu beteiligen.

Nachdem zu massiver Polizei-Gewalt gekommen war - die Ordnungshüter sollten Bürger am Wählen hindern - hatte sich Pique sich kritisch über das Verhalten der Regierung in Madrid geäußert und seinen sofortigen Rücktritt aus der spanischen Nationalmannschaft angeboten.

FC Barcelona


Bereits zuvor hatte Pique angekündigt, dass er seine Schuhe in der Furia Roja nach der Weltmeisterschaft 2018 in Russland an den Nagel hängen werde.

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