Bayern München:Matthäus sicher: Für Thomas Müller brechen harte Zeiten an

Foto: Mitch Gunn / Shutterstock.com

Rekordnationalspieler Lothar Matthäus sieht für die Zukunft von Bayern-Star Thomas Müller im aktuellen System von Chefcoach Carlo Ancelotti offenbar schwarz.

Müller musste zuletzt von der Bank aus ansehen, wie der deutsche Rekordmeister mit Thiago Alcantara auf der Zehner-Position einen eindrucksvollen Sieg gegen Emporkömmling RasenBallsport Leipzig einfuhr.

Thomas Müller wurde nicht vermisst. Thiago führte glänzend Regie, machte eines seiner besten Spiele seit seinem Wechsel vom FC Barcelona an die Säbener Straße im Sommer 2013.

Während Thiago unter Ancelotti aufblüht, läuft es für Müller überhaupt nicht. Nur einen Treffer erzielte der Torschützenkönig der Weltmeisterschaft 2010 in dieser Bundesliga-Saison bisher.

Auch 2017 könnte für den Weltmeister ein schwieriges Jahr werden, wenn man Rekordnationalspieler Lothar Matthäus glaubt.

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"Für Thomas Müller wird es auch in der Rückrunde sehr schwer, seinen Platz in der ersten Bayern-Elf zu finden", erklärte Matthäus in der Sport Bild.

Der Grund: "In Carlo Ancelottis System gibt es keine richtige Position für ihn."

Im 4-2-3-1-System des italienischen Fußballlehrers sieht Matthäus die Flügelstürmer-Positionen nicht als ideales Aufgabengebiet für Müller.

Und hinter Mittelstürmer Robert Lewandowski gebe es keinen Platz für eine zweite Spitzen, es sei eher "ein offensiver Mittelfeldspieler" gefragt.

Und dort sieht Lothar Matthäus Thiago Alcantara nach dessen Glanz-Leistungen im Vorteil. " Er ist zudem flexibler als Müller".

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