Kritik am 222-Mio-Wechsel: Neymar-Deal: Arsene Wenger findet deutliche Worte

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Der Neymar-Deal ist in trockenen Tüchern. Der Brasilianer wechselt für 222 Millionen Euro vom FC Barcelona zu Paris Saint-Germain. Der Höhepunkt einer Entwicklung, die Arsene Wenger nicht mehr nachvollziehen kann.

"Wenn ein Land, einen Verein besitzen kann, dann ist alles möglich", sagte der Trainer vom FC Arsenal auf den Rekord-Wechsel des Offensivstars zum mit Milliarden aus Katar aufgepumpten Klub aus Paris angesprochen.

"Daher unterstütze ich immer Fußball aus eigenen Mitteln", so Arsene Wenger, dem es schwerfällt, dass Financial Fair Play zu respektieren, wenn es so viele Interessen an einem Spieler gibt.

Wenger erstaunt weiter: "Wir haben die 100-Millionen-Euro-Grenze im vergangenen Jahr mit Paul Pogba überschritten und nur zwölf Monate später knacken wir die 200-Millionen-Euro-Grenze."

Trevor Francis war 1979 der erste Spieler, der mehr als eine Millionen Euro gekostet hat.

"Da sieht man mal, wo wir jetzt sind, wie groß das Geschäft geworden ist", so der Franzose: "Es ist schon lange jenseits jeder Berechnung und Rationalität."

Der 67-Jährige weiß natürlich um die Konsequenzen des Mega-Deals.

FC Barcelona


"Wenn Barcelona anklopft, dann werden sie sagen: 'Mein Freund, du hast doch 222 Millionen Euro, dann sind doch locker 200 in deiner Tasche.' Was mal 15 Millionen Euro waren, sind nun 100 Millionen Euro für sie."

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