Manchester City:Warum Barça und Bayern bei Leroy Sane keine Chance hatten

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10.01.2018

Kaum ein anderer Spieler beeindruckt im Trikot von Manchester City aktuell so wie Leroy Sané. Englische Medien loben ihn in den Himmel, Trainer Pep Guardiola schwärmt in den höchsten Tönen. All das hätte auch der FC Bayern haben können.

Im Gespräch mit DERWESTEN verriet nämlich Papa Souleymane Sané, dass sein Sohnemann die Bundesliga gar nicht hätte unbedingt verlassen wollen.

"Mein Junge hätte nach Barcelona, Madrid oder Bayern München gehen können. Die halbe Welt wollte ihn", so der Ex-Profi: "Aber Leroy wollte zu Pep Guardiola. Nur zu ihm. Wäre Guardiola in München geblieben, würde Leroy jetzt bei den Bayern spielen."

Weil der Katalane aber 2016 nach England ging, musst der heute 21-Jährige diesen Schritt mitgehen. Keine leichte Entscheidung für den gebürtigen Ruhrpottler.

"Leroy fiel es nicht leicht, Schalke zu verlassen", sagt sein Vater Sané, "er ist ja einer aus dem Ruhrpott. Aber es war der richtige Schritt, er musste ihn einfach gehen. Er konnte nicht nein sagen, als das Angebot auf dem Tisch lag."

Das die Entscheidung goldrichtig war, beweisen die Zahlen seiner ersten Monate bei Manchester City.

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Nach einer soliden ersten Saison unter Guardiola, startet der Nationalspieler jetzt richtig durch. Neun Tore und zwölf Vorlagen in wettbewerbsübergreifend 29 Partien – erste Sahne.

Vor allem im Oktober des vergangenen Jahres ließ er aufhorchen, als er in drei Premier-League-Partien drei Treffer schoss und ebenso viele auflegte.

Das schaffte in dem Monat kein anderer, weshalb er zum Spieler des Monats in der Premier League gewählt worden war. Nicht einmal Mesut Özil oder Michael Ballack hatten das vor ihm geschafft.

Und ein Ende ist nicht in Sicht, wie Papa Sané weiß: "Leroy arbeitet hart, er weiß, dass er noch viel lernen muss. Bei Pep Guardiola ist er aber in den besten Händen. Denn Leroys Weg ist noch lange nicht zu Ende."

Und im Sommer will der Flügelstürmer die Welt in Russland beeindrucken. Die WM sei "der Traum meines Jungen", sagt Sané senior. "Er möchte unbedingt dabei sein. Dafür tut er alles."

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