Top-Stars fehlen in Vorauswahl:Ballon d'Or: Diese 11 Superstars schafften es nicht auf die 30er-Liste

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Am Montag hat die französische Sporttageszeitung FRANCE FOOTBALL die 30 Kandidaten für den Ballon d'Or 2017 bekanntgegeben. Auf der Liste fehlen einige prominente Namen, die eine Nominierung durchaus verdient gehabt hätten.

Manuel Neuer:
Während Champions-League-Finalist Gianluigi Buffon (Juventus) es ebenso wie seine Torhüterkollegen David de Gea (Manchester United) und Jan Oblak (Atletico Madrid) auf die 30er-Shortlist des Ballon d'Or schafften, fehlt Manuel Neuer. Der 31-Jährige verpasste zwar verletzungsbedingt acht Bundesliga-Spiele, dennoch war er wie immer ein Fels in der Brandung des deutschen Rekordmeisters, mit dem er souverän seine fünfte Meisterschaft gewann. Zudem kassierte er in wettbewerbsübergreifend 40 Partien nur 25 Gegentore, in 20 Spielen blieb er mit weißer Weste.

Gerard Pique:
Der Abwehrchef des FC Barcelona hat 2016/2017 zwar nicht seine stärkste Spielzeit hingelegt, doch der Welt- und Europameister gewann mit den Katalanen den Pokal und scheiterte in der Mannschaft nur knapp an Real Madrid.

Alexis Sanchez:
Der Chilene spielte eine starke Saison, auch wenn es für Arsenal am Saisonende nicht für die Champions-League-Qualifikation reichte. Doch Alexis war Top-Torjäger der Gunners, machte 30 Tore und lieferte 19 Vorlagen. Zum Vergleich: Philippe Coutinho (Liverpool) schaffte es mit 27 Toren und 15 Vorlagen auf die Ballon d'Or-Liste.

Marco Verratti:
Der Mittelfeldregisseur beeindruckt seit seiner Ankunft bei Paris SG im Sommer 2012 mit einer tollen Entwicklung. Auch 2016/2017 zeigte er seine Klasse. Barcelona war bereit, eine hohe Ablösesumme für den Italiener zu zahlen, doch PSG verweigerte die Freigabe. Chefcoach Unai Emery sieht in Verratti einen Eckpfeiler.

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Casemiro:
Überragend. So kann man die Entwicklung von Casemiro seit seiner Ankunft in Europa mit einem Wort beschreiben. Seinen Durchbruch schaffte er per Leihe beim FC Porto, seit 2016 startet er unter Zinedine Zidane bei Real Madrid durch. Mittlerweile ist der Abräumer aus dem defensiven Mittelfeld der Königlichen nicht mehr wegzudenken. Zudem ist er noch torgefährlich. Er hätte eine Ballon d'Or-Nominierung zweifelsohne verdient.

Romelu Lukaku:
85 Millionen Euro: So viel war der belgische Mittelstürmer Manchester United wert. Und Lukaku zeigt, warum die Red Devils bereit waren so tief in die Tasche zu greifen. Er netzte ohne Anpassungsprobleme in Manchester wettbewerbsübergreifend bereit elfmal ein in zehn Spielen. Bereits bei Everton war er Top-Torjäger. Romelu Lukaku ist einer der stärksten Mittelstürmer in Europa. Für die Ballon d'Or-Vorauswahl reichte es jedoch nicht.

Sergio Agüero:
Ebenso wie Romelu Lukaku trifft auch Sergio Agüero in der Premier League seit Jahren konstant. Der Ex-Schwiegersohn von Diego Maradona ist sogar der beste nichteuropäische ausländische Torschützte der Ligageschichte. In die 30er-Vorauswahl für den Ballon d'Or schaffte er es jedoch nicht.

Roberto Firmino:
Der brasilianische Offensivakteur hat seit seinem Wechsel von Hoffenheim an die Anfield Road eine überragende Entwicklung gemacht. Wurde seine Ablösesumme von über 40 Millionen Euro anfangs kritisch gesehen, hat sich der Südamerikaner längst als Leistungsträger etabliert. 12 Tore und elf Vorlagen in der vergangenen Saison sind der Beweis. Auch in dieser Saison netzt er bereits wieder regelmäßig ein, dennoch fehlt er bei der Ballon d'Or-Vorauswahl.

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David Luiz:
Als der FC Chelsea im Sommer 2016 David Luiz von Paris Saint-Germain für 35 Millionen Euro zurück in die Premier League holte, galt der Brasilianer eher als Notlösung, weil Leonardo Bonucci (damals Juventus) nicht zu haben war. Der spiel- und schussstarke Defensivstratege hat seine Fehleranfälligkeit von früher jedoch abgestellt und sich zu einem der besten Verteidiger der Premier League gemausert. Auch dank ihm feierte Chelsea souverän die Meisterschaft.

Christian Eriksen:
Er ist kein Freund der großen Worte, doch auf dem Platz lässt Christian Eriksen Taten sprechen. Der Däne ist Top-Assistgeber von Tottenham Hotspur. Er trug viel zur Vize-Meisterschaft der Spurs bei, in der Shortlist zum Ballon d'Or sucht man ihn allerdings vergeblich.

Mario Mandzukic:
Der Kroate ist Sinnbild für Kampfgeist und Aufopferungsbereitschaft. Und er kann kicken. Das zeigte er nicht zuletzt im Champions-League-Finale, als er ein Traumtor gegen Real Madrid erzielte. Aus Sicht von Juve reichte der Treffer allerdings nicht, man musste sich schließlich 1:4 gegen Real Madrid geschlagen geben.

Mandzukic Manuel Neuer, Kun Agüero und Co. schafften es nicht in die Vorauswahl zur Wahl, diese 30 Stars stehen jedoch auf der Shortlist:

Cristiano Ronaldo (Real Madrid/Portugal)

Lionel Messi (FC Barcelona(Argentinien)

Isco (Real Madrid/Spanien)

Luka Modric (Real Madrid/Kroatien)

Marcelo (Real Madrid/Brasilien)

Sergio Ramos (Real Madrid/Spanien)

Jan Oblak (Atlético Madrid/Slowenien)

Antoine Griezmann (Atlético Madrid/Frankreich)

Toni Kroos (Real Madrid/Deutschland)

Luis Suárez (FC Barcelona/Uruguay)

Karim Benzema (Real Madrid/Frankreich)

Gianluigi Buffon (Juventus Turin/Italien)

Paulo Dybala (Juventus Turin/Argentinien)

Leonardo Bonucci (AC Mailand/Italien)

Dries Mertens (SSC Neapel/Belgien)

Edin Dzeko (AS Rom/Bosnien)

Eden Hazard (FC Chelsea/Belgien)

Sadio Mané (FC Liverpool /Senegal)

N’Golo Kanté (FC Chelsea/Frankreich)

David de Gea (Manchester United/Spanien)

Harry Kane (Tottenham Hotspur/England)

Philippe Coutinho (FC Liverpool/Brasilien)

Kevin De Bruyne (Manchester City/Belgien)

Neymar (Paris St. Germain/Brasilien)

Radamel Falcao (AS Monaco/Kolumbien)

Edinson Cavani (Paris St. Germain/Frankreich)

Kylian Mbappé (Paris St. Germain/Frankreich)

Robert Lewandowski (FC Bayern München/Polen)

Mats Hummels (FC Bayern/Deutschland))

Pierre-Emerick Aubameyang (Borussia Dortmund/Gabun)

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