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Text: tk

Verkauf an Real Madrid: »Bayern haben sich Kroos-Fehler längst eingestanden

Mittwoch, 19.10.16

Lothar Matthäus hat den FC Bayern München für den Verkauf von Mittelfeldregisseur Toni Kroos an den spanischen Rekordmeister Real Madrid im Sommer 2014 scharf kritisiert.

Der deutsche Rekordmeister hatte Kroos vor knapp zwei Jahren für 30 Millionen Euro an Real Madrid verkauft, ein Jahr vor dem Vertragsende des Nationalspielers.

Der Verkauf fand nicht nur Befürworter im Verein. Ex-Bayern-Coach Pep Guardiola (45) hätte gerne weiterhin mit dem Mittelfeldakteur zusammengearbeitet.

Rekordnationalspieler Lothar Matthäus hätte Kroos ebenfalls gerne weiter in der Bundesliga gesehen und legte den Finger in die Wunde.

"Die Bayern werden es nie öffentlich zugeben, haben sich den Fehler intern aber sicher längst eingestanden: Sie hätten Toni Kroos 2014 niemals zu Real Madrid ziehen lassen dürfen", erklärte der Weltfußballer von 1990 in der Sport Bild.

Dass Kroos damals die Säbener Straße verlassen wollte, habe sich Bayern laut Matthäus selbst zuzuschreiben.

"Die Bosse verweigerten ihm damals ein Gehalt in Sphären eines Thomas Müller, Philipp Lahm oder Manuel Neuer", blickte Matthäus in die Vergangenheit. Dabei hätte Kroos diese eine Gehaltserhöhung verdient gehabt.

Schon damals war Lothar Matthäus von der Klasse des Edeltechnikers total überzeugt.

"In der Zentrale des DFB-Teams ist er schon lange der Chef. Das war Toni auch, als Bastian Schweinsteiger zuletzt noch spielte", so der Ex-Superstar von Borussia Mönchengladbach, Inter Mailand und Bayern München.

Kroos sei klar der beste deutsche Mittelfeldakteur und auch international brauche sich der Real-Star vor niemandem verstecken: "Weltweit sehe ich derzeit keinen, der auf diesem Niveau agiert."

Toni Kroos verlängerte in dieser Woche seinen Vertrag beim spanischen Rekordmeister bis 2022. Nun soll der Deutsche 20 Millionen Euro brutto pro Jahr verdienen.

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