Weltrekord-Wechsel: Neymar versichert: Bin nie dem Geld gefolgt - Barça verweigert Mega-Prämie

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Ein Scheck ist noch in Händen des FC Barcelona: Er war eigentlich für Neymar und dessen Vater/Berater gedacht. Sie werden ihn wohl nie bekommen.

Der Verein werde "nicht zahlen", sagte ein Sprecher des FC Barcelona zur Auszahlung einer Prämie, die Neymar und sein Vater bzw. Berater Neymar Senior für die Vertragsverlängerung im Oktober 2016 erhalten sollten.

Dabei handelt es sich nicht gerade um Peanuts, sondern um eine Prämie für die Unterschrift unter den Vertrag bis 2021 in Höhe von 26 Millionen Euro.

Der Scheck, der bei einem Notar hinterlegt worden war, sei nun wieder bei dem Klub, hieß es. Die damals vereinbarten Inhalte seien offensichtlich nicht eingehalten worden, hieß es weiter.

Neymar habe unter anderen zugesichert, vor dem 31. Juli mit keinem anderen Klub zu verhandeln.

Das jedoch tat er, um seinen 222 Millionen Euro schweren Wechsel zu Paris Saint-Germain in die Wege zu leiten.

Neymar unterschrieb in Frankreich einen Vertrag über fünf Jahre. Zuvor spielte er vier Jahre lang für den FC Barcelona in der Primera Division.

FC Barcelona


Bei PSG kassiert der Brasilianer nun 30 Millionen Euro netto pro Spielzeit. Hinzu kommt eine Unterschriftsprämie, die bis zu 100 Millionen Euro betrage soll.

Dennoch versicherte der Superstar, sein Wechsel in die französische Ligue 1 habe nichts mit Finanzen zu tun.

"Falls ich dem Geld folgen würde, wäre ich vielleicht irgendwo anders in einem anderen Team, in einem anderen Land", beteuerte der Südamerikaner: "Ich will mit Paris Geschichte schreiben", so der 25-Jährige.

Dass der Transfer von Barça zu PSG sportlich ein Rückschritt ist, erklärte unterdessen Gary Lineker. Die England-Legende schrieb: "Oh, Neymar! Von Barça wegzugehen, kann nur einen Schritt zurück bedeuten."

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