Wieder ein krasser Fehler:Nach Tor-Klau gegen Messi: Schiri-Zoff geht in die nächste Runde

Foto: Christian Bertrand / Shutterstock.com

Referee Iglesias Villanueva verwehrte vor wenigen Tagen Lionel Messi ein Tor im Topspiel gegen Valencia. Nun "schenkte" er Espanyol einen Elfmeter und sorgte so für das Aus von Zweitligist Teneriffa in der Copa del Rey.

Der Underdog ging bei dem Favoriten aus Barcelona sogar in Führung (Acosta, 10.), die aber nur bis zur 35. Minute hielt. Einen Schuss von Alvaro blockte Teneriffas Jorge Saenz mit dem Arm.

Villanueva zeigte daraufhin auf den Punkt. Die falsche Entscheidung, denn das Handspiel ereignete sich außerhalb des Strafraums.

Am Ende verlor der Zweitligist mit 2:3, bei einem 2:2-Remis wären sie dank der Auswärtstorregel ins Achtelfinale gekommen.

Kein Wunder also, dass Gästetrainer Jose Luis Marti nach Schlusspfiff nicht gut auf den Schiedsrichter zu sprechen war.

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"Eine Sache ist es einen Elfmeter für ein Vergehen vor dem Strafraum zu geben, eine andere einen zu geben für ein Vergehen drei Meter vor dem Strafraum", so Marti.

Es sei die "schlechteste Schiedsrichterleistung" gewesen, die er seit langem erlebt habe.

Bereits im Topspiel am Wochenende leistete sich Iglesias Villanueva einen Riesen-Fauxpas, als er ein klares Tor von Lionel Messi nicht anerkannte, obwohl der Ball deutlich hinter der Linie war.

"Alle, wirklich alle haben es gesehen. Nur die nicht, die es hätten sehen sollen", haderte Barça-Kapitän Andres Iniesta nach Schlusspfiff.

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Coach Ernesto Valverde fügte an: "Es ist unverständlich, dass auf diesem Niveau eine solch klare Szene nicht erkannt wird."

In der MARCA war daraufhin ein Interview mit dem Schiedsrichter aus dem Jahr 2013 zu lesen.

"Im Fußball gibt es nur Elfmeter und Abseits, der Rest ist Kunst. Im Spiel selbst geht es darum, sich auf die wichtigen Entscheidungen zu konzentrieren, wie im Leben", so der Unparteiische: "Uns tut es am meisten weh, wenn wir uns täuschen."

Der Schiedsrichterboss der spanischen Unparteiischen, Victoriano Sanchez Arminio, verteidigte Iglesias Villanueva derweil und sprach bei den beiden krassen Fehlern von "Pech".

Aus dem Verkehr ziehen wird er den kritisierten Schiri aller Voraussicht nach nicht.

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