Wieder Wirbel um Ribery: Franck Ribery lässt seinen Frust raus - Bayern kündigen Gespräch an

Foto: daykung / Shutterstock.com
Thomas Müller, 13.09.17

Franck Ribery hat es wieder getan: Der französische Superstar war nach seiner Auswechslung gegen den RSC Anderlecht stinksauer.

Der Superstar ist bekannt dafür, dass er immer spielen will - und das über die gesamten 90 Minuten. Doch Bayern-Coach Carlo Ancelotti weiß, dass der 34-Jährige seine Pausen benötigt.

Ribery zeigte sich unlängst in einem Interview einsichtig und erklärte: " Nach drei oder vier Spielen mal auf die Bank, das verstehe ich. ABER: Wenn es zu oft ist, ist es natürlich schwierig.".

Am ersten Spieltag der Champions-League-Gruppenphase gegen den belgischen Rekordmeister Anderelcht in der Allianz-Arena war von Riberys Einsicht wenig zu sehen.


Als Ancelotti ihn zehn Minuten vor dem Spielende vom Feld nahm, warf der Flügelstürmer sein Trikot angefressen zu Boden.

Dabei war zu diesem Zeitpunkt der Sieg längst gesichert. Durch Tore von Robert Lewandowski (12., Elfmeter), Thiago Alcantara (65.) führte Bayern München mit 2:0, die Belgier waren seit der 11. Minute zu zehnt.

Später stellte Joshua Kimmich (90. ) den 3:0-Endstand her.

 Nach der Partie nahm sich Bayerns Sportdirektor Hasan Salihamidzic Franck Ribery für dessen Aktion zur Brust.

"Das darf nicht passieren beim FC Bayern München. Das ist nicht okay. Da werden wir sprechen drüber", sagte Salihamidzic nach der Partie deutlich.

Carlo Ancelotti meinte: " Manchmal verstehen es die Spieler nicht, wenn ich wechsle." Er werde den Franzosen fragen, " warum er so reagiert hat".

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