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Text: tk

Wirbel um den Weltfußballer: Cristiano will Madrid verlassen - Real-Boss Perez bezieht Stellung

Dienstag, 20.06.17

Cristiano Ronaldo bleibt aller Voraussicht nach bei Real Madrid. Das versicherte zumindest Real-Präsident Florentino Perez (70) in einem Interview.

"Cristiano bleibt Spieler von Real Madrid", sagte der Baulöwe im Gespräch mit dem Sportblatt MACA.

Am späten Montagabend bei ONDA CERO gab sich der Präsident hingegen zurückhaltender. Einen Verkauf ausschließen wollte er nicht.

"Es müsste etwas sehr seltsames passieren, damit er geht", so Perez gegenüber dem Radiosender.

In den vergangenen Tagen hatte es großen Wirbel um einen angeblichen Abschiedswunsch von Cristiano Ronaldo gegeben.

Laut A BOLA und MARCA hat CR7 die Bosse informiert, dass er im Sommer Spanien und Real verlassen will. Diese Entscheidung soll unumstößlich sein.

Grund: Mangelende Unterstützung von Real in der Steueraffäre und Enttäuschung über die Anklage.

Doch Perez beteuert, keinen Abschiedswunsch von Cristiano erhalten zu haben: "Ich habe nicht mit Cristiano gesprochen, sondern alles aus der Zeitung erfahren. Zuletzt unterhalten haben wir uns nach dem Champions-League-Endspiel."

Perez will nun das Gespräch mit dem Weltfußballer suchen, "ihn aber nicht beim Confed-Cup stören", so der Präsident. Wenn das Turnier vorbei sei, werde es ein Gespräch geben.

Der Wirbel um den Abschiedswunsch hat den Bauunternehmer offenbar unvorbereitet getroffen. "Ich weiß nicht, was passiert ist. Es ist alles sehr seltsam", gibt der 70-Jährige zu.

Mit Real habe das alles aber nichts zu tun. Zumindest habe ihm Berater Jorge Mendes erzählt, dass Cristiano Ronaldo "aufgrund der Umgangs der Medien mit ihm sauer ist" und nicht wegen Real.

An mögliche CR7-Interessenten schickte Perez einen deutlichen Hinweis. "Seine Ablöse beträgt eine Milliarde Euro", verwies er auf die Ausstiegsklausel des Europameisters.

In der Steuer-Affäre gab es von Perez unterdessen Rückendeckung für CR7. "Er ist ein guter Fußballer und Mensch und leistet aus sozialer Sicht wichtige Arbeit. Wir alle müssen Steuern zahlen, bei Cristiano habe ich keine Zweifel."

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