WM-Qualifikation Südamerika: Abgekartetes Spiel? Schwere Vorwürfe gegen Falcao, Kolumbien und Peru

*

Kolumbien hat es geschafft: Die Südamerikaner um Stürmerstar Radamel Falcao sicherten sich durch ein Unentschieden gegen Peru das Ticket für die Weltmeisterschaft. Doch ging dabei alles korrekt zu?

Nach dem letzten Spieltag der WM-Qualifikation in Südamerika werden Vorwürfe gegen den Angreifer vom AS Monaco laut. Der Vorwurf: Versuchte Spielabsprache.

Beim Stand von 1:1 in der Schlussviertelstunde soll der Ex-Stürmer von Atletico Madrid und Manchester United versucht haben, peruanische Spieler von einem Nichtangriffspakt zu überzeugen.

Der Spielstand zu diesem Zeitpunkt reichte wegen der Ergebnisse auf den anderen Plätzen für beide Mannschaften zur Qualifikation bzw. zum Erreichen der Playoffs zur Weltmeisterschaft 2018.

Daran soll Falcao mehrere seiner Gegenspieler auf dem Feld erinnert haben.  Videoaufnahmen des argentinischen Senders TYC SPORTS zeigen: Falcao hält sich die Hand vor dem Mund, spricht mit mehreren Peru-Spielern.

Und tatsächlich gab es in der Schlussphase kein Offensivfeuerwerk zu sehen. Die Peruaner ließen sich offenbar auf diesen Nichtangriffspakt ein, der Ball wurde in den Schlussminuten nur noch halbherzig durch die Reihen gepasst.

Durch das Remis qualifizierte sich Kolumbien als Tabellenvierter für die Weltmeisterschaft, Peru muss noch in die Playoffs.

Weltweit


Bei einem Gegentreffer wäre Peru nur Sechster geworden, Chile wäre vorbeigezogen. Chile verpasst wegen der schlechteren Tordifferenz die Qualifikation.

Deine Meinung

Bildnachweis

* Vorschaubild + Video: Perform Group


Neu
Top
App
Suche