Zoff nach 37-Mio-Transfer: Ärger wegen Vitolo-Deal: Sevilla verklagt Atletico Madrid

Foto: Marco Iacobucci EPP / Shutterstock.com
Tobias Krentscher, 12.09.17

Der Transfer von Vitolo vom FC Sevilla zu Atletico Madrid hat aller Voraussicht nach ein juristisches Nachspiel.

Die Colchoneros hatten den spanischen Nationalspieler im vergangenen Transfer-Sommer dank einer Ausstiegsklausel in Höhe von 37,5 Millionen Euro verpflichtet - gegen den Willen des FC Sevilla.

Atleti darf den Flügelstürmer zwar bis zum Januar 2018 nicht einsetzen, da man für das Kalenderjahr 2017 mit einer Transfersperre belegt wurde, aber eine Ausleihe an Las Palmas löste das Problem.

Vitolo wird Anfang Januar von der Kanareninsel in die spanische Hauptstadt wechseln und darf dann offiziell für Atletico Madrid im Spielbetrieb von Champions League und Primera Division gemeldet werden.

Atletico Madrid


Geht es nach Sevilla, dann hätte Vitolo aber im Sommer nicht gehen dürfen.

Der Traditionsverein bestätigte nun, dass man gegen den Transfer Klage einreiche.  Die Anwälte seien bereits beauftragt worden.

Die Andalusier beharren darauf, dass Vitolo vor seinem Vereinswechsel eine Vertragsverlängerung unterzeichnet habe, welche die einseitige Kündigung durch Vitolo für die von Atleti gezahlte Ablösesumme nicht rechtfertigt.

Vitolo (27) war 2013 für lediglich drei Millionen Euro von Las Palmas nach Sevilla gekommen. Unter Cheftrainer Unai Emery gewann der Offensivakteur dreimal in Folge die Europa League.

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