Neue Position :Dani Alves erklärt seine Probleme in Sao Paulo

Foto: Fabio Diena / Shutterstock.com
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Mit seinem neuen Verein hatte der Kapitän der Selecao einen Traumeinstand gefeiert: In seinem ersten Heimspiel gegen den Ceará Sporting Club erzielte Dani Alves gleich den 1:0-Siegtreffer.

Doch danach gab es nur noch einen Sieg aus fünf Spielen, der Traditionsklub steht mit zehn Punkten Rückstand auf Platz 6 der Serié A.

"Es ist sehr schwierig, hier zu spielen, und oft ist der Zustand des Platzes ein Grund dafür", erklärte Dani Alves bei TV GLOBO die Durststrecke des FC Sao Paulos.

Zudem müsse er sich erst einmal an seine neue Rolle gewöhnen. Denn anders als in seinen Jahren in Europa spielt der 36-Jährige nicht als Rechtsverteidiger, sondern im zentralen Mittelfeld.

Das sei ihm aber keineswegs verordnet worden, sondern seine eigene Idee gewesen.

"Ich muss Einfluss auf das Spiel haben, um Chancen für meine Teamkollegen kreieren zu können", erklärte der mit 40 Titeln erfolgreichste Fußballprofi der Welt.

"Ich muss mich auch an meine Teamkollegen anpassen. Ich bin bereit, den Preis dafür zu zahlen, dass ich nicht auf der Position spiele, auf der ich die letzten 20 Jahre gespielt habe. Ich bin hier, um etwas aufzubauen."

Er sei ein Kombinationsspieler und könne seinem Team mit der Kontrolle über das Spiel und über den Ball helfen, versicherte Alves, der in Europa lang beim FC Barcelona und zuletzt bei Paris Saint-Germain spielte.

"Dort kann ich dem Spiel die Dynamik geben, die ich gewohnt bin. Ich kann mehr am Spiel teilnehmen, meine Teamkollegen positionieren, mich um die taktische Organisation kümmern", ergänzte der Copa-America-Sieger, der als 19-Jähriger zum FC Sevilla nach Europa gewechselt war.

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