Paris Saint-Germain :Neymar-Wechselposse: Tuchel versteht Unmut der PSG-Fans

Foto: Marcelo Chello / Shutterstock.com
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Beim klaren 3:0 über Real Madrid fehlte Neymar gesperrt. Darüber, wie der wechselwillige Flügelspieler im Prinzenpark empfangen worden wäre, kann Tage danach nur gemutmaßt werden.

Hätte es erneut Pfiffe und Kritik gehagelt, hätte es auch Thomas Tuchel nur bedingt überrascht.

"Er wollte nicht hier sein. Er hat alles versucht, was in seiner Macht stand. Das hat nicht dazu beigetragen, dass er sich beliebt gemacht hat. Das konnte man spüren und ich kann es nachvollziehen, wenn die Zuschauer nachhaltig sauer sind", sagte Tuchel bei DAZN.

Zwischen ihm als Trainer und Neymar als Spieler sei es allerdings nie zum Bruch oder Unstimmigkeiten gekommen, stellte der Übungsleiter von Paris Saint-Germain klar: "Deshalb war es für mich sehr leicht, ihn aufzustellen."

Vonseiten des Brasilianers habe es kein Fehlverhalten gegeben, laut Tuchel habe er immer professionell trainiert.

Überdies habe der PSG-Coach das Gefühl, dass die getroffene Entscheidung eine Erleichterung für Neymar sei – obwohl sie gegen seinen Wunsch gefallen sei.

Der 27-Jährige, der eigentlich zum FC Barcelona zurückwollte, müsse die Pfiffe gegen seine Person nun aushalten.

"Das ist die Realität. Da muss er jetzt durch, da müssen wir in den Heimspielen alle ein bisschen durch. Das Beste ist, sich damit zu arrangieren", so Tuchel.

Am Sonntag (21 Uhr) kommt es zum Auswärtsspiel gegen Olympique Lyon. Tuchel kann dann wieder auf Neymar setzen – und dürfte ihn in der Startelf aufbieten.

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