Torwart-Zof :Ter Stegen richtet deutliche Worte an Manuel Neuer

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Nach der verkorksten WM in Russland war die Sache eindeutig: Das DFB-Team sollte neu ausgerichtet und aufgebaut werden.

Auch im Tor sollte es zumindest die Chance auf eine Veränderung geben. Doch diese kam bislang nicht.

Und Marc-André ter Stegen pocht darauf, häufiger zu spielen – eben so, wie es angekündigt worden war.

"Du kannst keinen Konkurrenzkampf ausrufen und erwarten, dass Spieler, die nicht spielen, glücklich darüber sind", kritisierte der Schlussmann des FC Barcelona vor dem Champions-League-Duell seines Vereins mit Borussia Dortmund auch Bundestrainer Joachim Löw.

Schließlich sei es Löw gewesen, der ihm mehr Einsatzzeiten versprochen hatte.

Doch lediglich im März durfte er eine Halbzeit beim Test gegen Serbien spielen. Nun könnte er im Oktober gegen Argentinien und Estland den Vorzug erhalten.

Der 27-Jährige wünscht sich aber, auch in den wichtigen Spielen eine Chance zu erhalten. Wie gegen die Niederlande in der EM-Quali.

Da durfte jedoch Neuer ran und der Bayern-Keeper stand auch gegen Nordirland im Kasten. Dadurch wurde die Länderspielreise für ter Stegen zu einem "schweren Schlag", wie er selbst klarstellte.

Da habe die Einmischung von Neuer auch nicht viel geholfen, so ter Stegen: "Manu muss nichts zu meinen Gefühlen sagen. Das ist meine persönliche Meinung. Wenn man die letzten Jahre sieht, wie ich mich verhalten habe, dann sind solche Aussagen unpassend."

Neuer hatte auf die ersten Kritik seines Kontrahenten gesagt: "Ich weiß jetzt nicht, ob uns das hilft. Wir sind eine Mannschaft und müssen zusammenhalten, auch die Torhüter."

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