Real Madrid :Zinedine Zidane lobt James nach Real-Comeback

Foto: Marcos Mesa Sam Wordley / Shutterstock.com
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Toni Kroos wird das Remis gegen Real Valladolid am zweiten Spieltag der Primera Division nicht in guter Erinnerung behalten.

Der deutsche Nationalspieler hatte mit einem Ballverlust im Mittelfeld den Ausgleich der Gäste in der 88. Minute begünstigt.

Sergi Guardiola verwandelte in der 88. Minute zum 1:1, nachdem die Königlichen erst sechs Minuten zuvor durch Karim Benzema in Führung gegangen waren.

"Man kann den Ball verlieren, das kann passieren", monierte Zinedine Zidane nach der Partie.

"Aber wir standen nicht gut und waren nicht in der Lage, richtig zu verteidigen. Die erste Hälfte war gut. Aber wir konnten nicht gewinnen und das Ergebnis hinterlässt einen schlechten Geschmack."

Der Coach lobte unterdessen James Rodriguez, der ebenso in der Startelf stand wie der abwanderungswillige Gareth Bale.

Mit dem Kolumbianer sei er "zufrieden" bekannte Zidane. "Ausgewechselt wurde er, weil er muskuläre Beschwerden hatte. Da haben wir, wie üblich, kein Risiko eingehen wollen. Allen voran die ersten 45 Minuten waren gut. Da hat uns nur das Tor gefehlt und er hatte eine Chance, das zu machen."

Real Madrid hatte über die gesamte Spielzeit den Ton angegeben, konnte aber kein Kapital daraus schlagen.

Der in der 68. Minute eingewechselte Ex-Frankfurter Luka Jovic traf nur eine Minute später mit einem Kopfball die Latte. Das vermerkte Zidane wohlwollend.

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"Als er kam, hat er mit seinem ersten Ballkontakt die Latte getroffen", widersprach der Trainer den Kritikern, man habe nicht ausreichend Power in der Offensive.

Und weiter: "Karim Benzema hat das Tor gemacht. Wir müssen uns festbeißen. Irgendwann wird der Moment kommen, an dem sich das alles ändert."

Mit den erspielten Torchancen könne man zufrieden sein: "Da fehlt nur der erste Treffer als eine Art Dosenöffner. Es bleibt nichts anderes als beharrlich weiter daran zu arbeiten."

Zidanes klare Ansage für die kommenden Wochen lautet daher: "Es gilt, noch mehr zu arbeiten. Wir brauchen mehr Überzeugung, um die Spiele zu gewinnen."

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