30-Millionen-Flop :Gabigol tritt nach: Inter Mailand gab mir niemals eine echte Chance

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Foto: Fabrizio Andrea Bertani / Shutterstock.com
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Er ist wieder zu Hause: Im Januar kehrte Gabigol zurück zum FC Santos. Von dort aus war er 2016 für 29,5 Millionen Euro zu Inter Mailand gewechselt.

Die Zeit in Europa war für den Südamerikaner allerdings frustrierend. Bei den Nerazzurri kam der Angreifer in seiner ersten Spielzeit kaum zum Zug.

Es folgte eine Ausleihe an Benfica Lissabon. Dort sollte alles besser werden, doch auch in Portugal war Gabriel Barbosa nur ein teurer Bankwärmer.

Inter Mailand zog die Reißleine und verlieh den Brasilianer mit Verlust in die Heimat. Dort traf Gabigol bereits in seinem ersten Spiel für Santos.

Auf seine Zeit bei Inter schaut der Olympiasieger von 2016 nur ungerne zurück. Der Offensivakteur fühlt sich ungerecht behandelt.

"Sie gaben mir nie die Chance zu spielen, nicht einmal fünf Spiele in Folge, um zu schauen, ob ich bereit bin", schimpfte der 21-Jährige gegenüber MEDIASET.

Er habe nie zeigen können, was er drauf habe "und das hat mich traurig gemacht, weil ich nicht das tun konnte, was ich am meisten auf der Welt liebe: Fußball spielen", so Gabigol weiter.

Jetzt sei er wieder glücklich, bei Inter hingegen habe man ihn immer links liegen gelassen.

Seinen schweren Stand bei Inter erklärt sich Gabigol auch durch "die vielen Trainer-Wechsel" bei Inter: "Das war keine positive Zeit."

Inter hatte Frank de Boer im Sommer 2016 während der Vorbereitung als neuen Chefcoach geholt, ihn aber bereits nach wenigen Monaten wieder entlassen. Nachfolger Stefano Pioli musste ebenfalls nach kurzer Zeit wieder gehen.

Erst durch die Verpflichtung von Luciano Spalletti (58) im vergangenen Sommer bekamen die Nerazzurri Stabilität auf dem Trainerstuhl.