FC Barcelona :30 Prozent weniger! Wirbel um Gehaltsverzicht bei Barça

imago josep maria bartomeu 2020 07
Foto: Agencia EFE / imago images

Die Corona-Pandemie ist noch nicht eingedämmt. Darunter leidet auch der Profi-Fußball. Unter anderem der FC Barcelona macht durch ausbleibende Stadioneinnahmen ein dickes Minus.

Das Gehaltsbudget - kein Verein weltweit zahlt höhere Gehälter als Barça - wurde durch die Abgänge von Luis Suarez, Ivan Rakitic und Arturo Vidal zwar verringert, dennoch sind die Katalanen auf einen Gehaltsverzicht ihrer Stars angewiesen.

Nach Informationen von CADENA SER laufen Gespräche zwischen Vorstand und Mannschaft und weiteren Vereinsmitarbeitern. Das Ziel: ein Gehaltsverzicht in Höhe von 30 Prozent. Bis zum 5. November soll eine Einigung erfolgen.

Einfach gestaltet sich dieses Vorhaben aber offenbar nicht. Dem Radiosender zufolge sind einige Spieler offen für den Verzicht, während aber andere dem aktuellen Präsidium misstrauisch gegenüberüberstehen - zumal gegen Boss Bartomeu ein Misstrauensvotum in die Wege geleitet wurde.

Hintergrund


Einige Spieler sollen sich Rat bei Fachanwälten für Arbeitsrecht eingeholt haben. Wie RAC1 behauptet, sollen sich sogar große Teile des Kaders in einer Erklärung dagegen ausgesprochen haben, erneut auf Teile des Gehalts zu verzichten.

Laut Catalunya Radio gehören Marc-Andre ter Stegen, Frenkie de Jong und Clement Legnlet nicht dazu und seien offen für Gehaltsverzicht bzw. eine Stundung der Zahlungen. Die Barça-Bosse wollen für den Fall, dass es keine einvernehmliche Einigung gibt, die Löhne angeblich einseitig kürzen.

Folge uns auf Google News!
Hol dir unsere App!