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Premier League :330-Mio-Deal geplatzt: Was wird jetzt aus Newcastle United?

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Foto: Ververidis Vasilis / Shutterstock.com
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"Mit großer Wertschätzung für die Gemeinde Newcastle und die Bedeutung des Klubs sind wir zu der Entscheidung gekommen, unser Interesse an einer Übernahme von Newcastle United zurückzuziehen", teilte das Konsortium mit. Als Begründung wurde unter anderem die Corona-Pandemie genannt.

Die Saudis und Newcastle-Eigentürmer Mike Ashley hatten sich auf einen Deal über umgerechnet 330 Millionen Euro geeinigt. Im April wurden dann die Übernahmepläne bei der Premier League eingereicht. Grünes Licht hatte es bisher nicht gegeben.

Vorwürfe der Welthandelsorganisation über illegale Streamings in Saudi Arabien und Bedenken wegen der Menschenrechte im Wüstenstaat hatten für Kritik gesorgt. Gegner des Deals dürften nun jubeln.

Vereinseigner Mike Ashley soll hingegen "am Boden zerstört" sein. Die Übernahme könnte aber nur aufgeschoben, nicht aufgehoben sein. Der NEWCASTLE CHRONICLE schreibt, es sei immer noch "die Rede davon, dass es (das saudische Angebot, Anm. d. Red.) wiederbelebt wird."

Ashley lasse seinen Verein auf jedem Fall auf dem Markt. Er plane weiterhin einen Verkauf der Magpies. Allerdings wird es für den steinreichen Unternehmer (geschätztes Vermögen: 2,9 Milliarden US-Dollar) in Corona-Zeiten schwierig, einen ähnlichen Deal wie mit den Saudis auszuhandeln.

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