41-Millionen-Deal :Roma lässt Transfer-Krimi um Malcom prüfen - und nimmt 5 Alternativen ins Visier

monchi 2018
Foto: bestino / Shutterstock.com

Die Giallorossi hatten sich am Montag mit dem Brasilianer und dessen Verein Girondins Bordeaux auf einen 36-Mio-Transfer geeinigt, der Medizincheck war bereits geplant.

Doch dann kam Barça - und schnappte sich Malcom dank einer Blitz-Offerte über 41 Millionen Euro. Am Abend wurde der Südamerikaner in Barcelona vorgestellt.

Roma-Sportdirektor Monchi war nicht gut auf den geplatzten Deal zu sprechen. Man prüfe, ob alles legal abgelaufen sei, so der Manager.

Verträge habe man zwar nicht unterschrieben, aber es existierten "viele Nachrichten mit den Agenten und ihrem Präsidenten, die zumindest untersucht werden sollten."

Hintergrund


Man hätte sich am Montag um 17:00 Uhr geeinigt, Malcom hätte um 23:00 Uhr in Rom landen sollen, verriet Monchi Details.

Doch dann habe er einen Anruf von Malcoms Berater erhalten, dass Bordeaux die Erlaubnis der Reise zurückgenommen habe: "Das hat mich sehr überrascht."

Girondins Bordeaux habe daraufhin erklärt, man müsse Barcelona überbieten. Monchi besserte sein Angebot nach und am Dienstagmorgen sei man sich dann erneut einig gewesen.

Doch dann habe Bordeaux erneut seine Forderung erhöht. Daraufhin zog die Roma ihre Offerte zurück.

Monchi: "Wenn jemand zur Roma möchte, ist das großartig. Doch wenn derjenige am Ende doch nicht kommen will, dann wollen wir ihn auch nicht."

Nun orientiert sich die Roma um. Man arbeite daran, eine Alternative zu präsentieren, die "genauso gut oder gar besser als Malcom ist", kündigte der Sportdirektor an.

Chefcoach Eusebio di Francesco nahm die Absage des Flügelstürmers unterdessen gelassen zur Kenntnis.

"Es gibt viele andere Spieler auf dem Markt", sagte der Trainer im Pressegespräch: "Es hat nicht geklappt, wie Monchi gehofft hatte, aber es interessiert mich nicht mehr. Wir haben eine wettbewerbsfähige Mannschaft."

Italienischen Medienberichten zufolge haben die Römer nun fünf Spieler im Visier: Suso (AC Mailand), Domenico Berardi (Sassuolo), Leon Bailey (Leverkusen), Florian Thauvin (Marseille) und Mikel Oyarzaba (Real Sociedad).