Allegri und Co. :Die 5 besten Trainer, die derzeit ohne Klub sind

Foto: Jose Breton- Pics Action / Shutterstock.com
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Auf dem Trainermarkt tummeln sich aktuell zahlreiche bekannte Namen. Fünf der größten Top-Trainer ohne Verein werden hier beleuchtet.

5. Marcelino Toral
Marcelino ist ein ruhiger Vertreter seiner Art, das hindert ihn allerdings nicht daran, erfolgreich zu arbeiten.

Aus dem FC Villarreal holte der 54-Jährige jahrelang das Optimum heraus. In der Primera Division belegte er die Plätze 6,6 und 4.

Mit dem Gelben U-Boot erreichte Marcelino zudem das Europa-League-Halbfinale, wo man allerdings gegen den FC Liverpool scheiterte.

Den FC Valencia führte Marcelino aus dem Keller der Primera Division und nun zweimal in Folge in die Champions League.

Auch ein Titel sprang für die Fledermäuse nach mehr als einem Jahrzehnt wieder heraus: In der Copa del Rey wurde der FC Barcelona geschlagen.

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Der eigenwillige Valencia-Boss Peter Lim feuerte den Erfolgscoach allerdings nach drei Spieltagen (vier Punkte; 10. Tabellenplatz). Ein Grund der nicht nachvollziehbaren Entscheidung: Streitigkeiten bei Personalentscheidungen.

4. Claudio Ranieri
Claudio Ranieri ist einer der angesehensten noch aktiven italienischen Trainer. Er coachte in der Serie A unter anderem Juventus Turin, Inter Mailand und die Roma.

Auch im Ausland war er erfolgreich. Den AS Monaco führte er zurück in die Ligue 1, Leicester City coachte er sensationell zur Meisterschaft in der Premier League.

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Zuletzt war der 67-Jährige als Interimscoach bei seiner großen Liebe AS Rom angestellt. Wie es mit Ranieri weitergeht, ist offen.

Er liebäugelt mit einem Engagement als Nationaltrainer. Allerdings ist sein Wunschposten bei der Squadra Azzurra  von Roberto Mancini besetzt.

Zuletzt wurde er mit dem CFC Genua und Newcastle United sowie Guinea (als Nationalcoach) in Verbindung gebracht.

3. Arsene Wenger
Arsene Wenger (69) war mehr als zwei Jahrzehnte das Gesicht des FC Arsenal. Er führte die Gunners zuverlässig in die Champions League, außer in seinen beiden letzten Spielzeiten.

Im Sommer 2018 trennten sich die Wege der Londoner und des Elsässers nach 22 Jahren. Unai Emery übernahm.

Seitdem ist Wenger vermehrt als TV-Experte unterwegs. Er lässt allerdings keine Zweifel offen: Eine Rückkehr auf die Trainerbank ist geplant.

Wenger lehnte bereits zahlreiche Angebote ab. Das richtige war noch nicht dabei. Wenger spekuliert auf einen Nationaltrainer-Posten - und will zur Weltmeisterschaft 2022 fahren.

"Ich wollte schon immer mal an der WM teilnehmen, weil ich das Gefühl habe, dass es die Aufgabe eines Trainers ist, dort zu sein, wo die besten Spieler der Welt Fußball spielen", erklärte er gegenüber BEIN SPORTS.

2. Jose Mourinho
Assistenzcoach bei Barça, Chefcoach bei Chelsea, Inter Mailand, Real Madrid, Manchester United: Jose Mourinho (56) hat die ganz großen Vereine bereits gecoacht und unter anderem zweimal die Champions League (Porto/Inter) gewonnen.

Daher ist es nicht verwunderlich, dass The Special One nach seinem Aus bei Manchester United Ende 2018 hohe Ansprüche an seinen neuen Verein stellt.

Mourinho erhielt bereits viele Anfragen, noch hat ihn aber keine überzeugt. Dass er zurückkehren will auf die Trainerbank, steht hingegen fest.

Medienberichten zufolge hat Real-Präsident Florentino Perez (72) seinen ehemaligen Chefcoach als Notfalloption in der Hinterhand, sollte sich die Rückkehr von Zinedine Zidane als Fehler erweisen.

Zudem wurde Mourinho zuletzt unter anderem bei Olympique Lyon und dem FC Valencia gehandelt. Ein Posten als Nationaltrainer kommt für Mourinho noch nicht infrage.

1. Massimiliano Allegri
Massimiliano Allegri (51) ist der erfolgreichste Serie-A-Trainer der Gegenwart. Er führte Juventus Turin fünfmal zur Meisterschaft, gewann zudem viermal die Coppa Italia.

Die Bianconeri brachte Allegri zweimal dicht dran an den Traum vom zweiten Champions-League-Titel, doch jeweils im Finale stand eine spanische Mannschaft im Weg (2015: Barça; 2017: Real Madrid).

Überraschend entließ Juventus Turin den Erfolgscoach im vergangenen Mai, obwohl er bereit war zu einer Vertragsverlängerung.

Maurizio Sarri wurde als Erbe geholt. Der Kettenraucher soll mehr Spielfreude in die Mannschaft bringen.

Massimiliano Allegri muss sich keine Gedanken um langfristige Arbeitslosigkeit machen. 2018 baggerte Real Madrid heftig an ihm. Auch Arsenal wollte den italienischen Taktikfuchs verpflichten.

Auch der französische Serienmeister PSG war hinter Allegri her, holte dann aber Thomas Tuchel, als er nicht zu bekommen war.

Wird der nächste Trainerjob bei einem der Top-Klubs frei, wird Allegri mit Sicherheit einer der Kandidaten auf den Job sein.

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