60 Mio Ablöse für Malcom? :Brasilien-Jungstar als Robbery-Erbe? Heynckes gibt seine Einschätzung ab

Foto: katatonia82 / Dreamstime.com
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Franck Ribéry und Arjen Robben kämpfen um einen neuen Vertag beim FC Bayern. Doch in München läuft die Suche nach Nachfolgern bereits auf Hochtouren.

Von einem vielversprechenden externen Kandidaten will Coach Jupp Heynckes aber nichts wissen. Es geht um Malcom.

Der Brasilianer steht bei Girondins Bordeaux unter Vertrag, wurde einst von Willy Sagnol entdeckt und nach Frankreich gelotst.

Und der ehemalige Trainer des Rechtsaußen schätzt ihn als großes Talent ein.

"Seine Entwicklung ist noch nicht zu Ende. Er ist eher ein Spieler wie Robben als einer wie Ribéry. Er ist nicht ganz so schnell, hat aber eine Super-Technik", lobte der frühere Assistent von Carlo Ancelotti, der noch bis 2019 an der Säbener Straße unter Vertrag steht.

Und das weiß auch Bordeaux. Sie wollen den 21-Jährigen verkaufen, so Sagnol, aber nicht unter 60 Millionen Euro.

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Das würde ihn zum Rekordeinkauf der Bundesliga machen. Borussia Dortmund soll wegen des Preises bereits abgesagt haben, Arsenal und Tottenham hingegen noch im Rennen sein.

Für den FC Bayern sei Malcom keine Option, betonte unterdessen Jupp Heynckes vor dem Spiel gegen RB Leipzig.

Der Trainer der Münchener sagte: "Den habe ich noch nie gesehen. Ich glaube auch kaum, dass von Seiten des FC Bayern Interesse besteht."

Der Interimscoach weiter: "Dieser Spieler wird immer von seinen Beratern ins Schaufenster gestellt, aber keiner beißt an."

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