SSC Neapel :Ab nach China: Großer Zahltag für Marek Hamsik


Marek Hamsik wird den SSC Neapel wohl bald gen China verlassen. Der Wechsel macht sich für ihn bezahlt.

  • Fabian BiastochMontag, 04.02.2019
Foto: CosminIftode / Shutterstock.com
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Mehrere Medien berichten, dass der 31-Jährige in Zukunft für Dalian Yifang auflaufen wird. Dort soll Hamsik für drei Jahre unterschreiben und neun Millionen Euro pro Jahr verdienen.

Aktuell kassiert er beim SSC Neapel dem Vernehmen nach knapp drei Millionen Euro. Hamsik würde sein Gehalt also verdreifachen.

Zahltag für Marek Hamsik - noch am Montag soll die Unterschrift erfolgen.

"Die Verhandlungen laufen noch", bestätigte Trainer Carlo Ancelotti und auch Richard Hamsik, Vater des Slowaken, sagte bei PRAVDA: "Im Augenblick sehe ich es bei 60:40, dass er nach China wechselt."

Dabei will der SSC Neapel Marek Hamsik auch keine Steine in den Weg legen, wie Ancelotti betonte: "Der Verein hat großen Respekt vor dem Spieler, er hat mit diesem Klub Geschichte geschrieben."

"Aber wenn er eine andere Erfahrung machen will, wollen wir versuchen, dies zusammen zu ermöglichen. Es wurden Gespräche geführt. Soweit ich weiß, will er diese neue Erfahrung machen, und wir wollen ihm diese Gelegenheit nicht vorenthalten."

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Für den noch bis 2020 gebundenen Mittelfeldspieler sollen die Italiener zwischen 15 und 20 Millionen Euro Ablöse kassieren.

Bereits im Sommer deutete sich ein Abgang des 110-maligen slowakischen Nationalspielers an. Damals überredete Ancelotti ihn aber zum Bleiben.

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"Ich erklärte ihm, dass er für mich ein wichtiger Spieler ist und dass ich es gern hätte, wenn er bleibt. Ich sagte ihm, dass ich seine Rolle ändern will", erinnerte sich der 59-Jährige.

Unter dem ehemaligen Bayern-Coach agierte Hamsik weniger offensiv. Er kam bislang nur auf 13 Einsätze in der Serie A.

Dalian Yifang ist laut L’ÉQUIPE seit Wochen auf der Suche nach einem Top-Offensivakteur und soll sich auch bei  Gladbachs Alassane Plea erkundigt haben.

Dem Bericht zufolge wären sie bereit gewesen, 40 Millionen Euro zu bezahlen. Auch Chelsea-Torjäger Olivier Giroud und Nicolas Pépé von LOSC Lille sollen Offerten der Chinesen abgelehnt haben.

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