Karl-Heinz Rummenigge :Abgang von Thiago Alcantara würde "schon etwas schmerzen"

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Thiago Alcantara war im Finale der Champions League einer der auffälligsten Akteure. Für den Iberer sei es laut Karl-Heinz Rummenigge wichtig gewesen, zu zeigen, in großen Spielen sehr wohl Top-Leistung abliefern zu können, wie der Vorstandschef gegenüber der WELT AM SONNTAG zu verstehen gibt.

Der oberste Manager des FC Bayern rechnet "in diesen Tagen", wie er den zeitlichen Rahmen im Wortlaut spannt, mit einem Angebot für Thiago. "Wenn es so kommt, ist es ein Abgang, der schon etwas schmerzt", fügt Rummenigge wehmütig an.

Der FC Liverpool gilt schon seit Wochen als Kronfavorit auf den Transfer, ist bisher allerdings mit keinem formellen Angebot vorstellig geworden.

In den letzten Tagen war zu lesen, dass Rummenigge die Reds darauf aufmerksam gemacht haben soll, Thiago keinesfalls für unter 30 Millionen Euro abgeben zu werden. Bringt der Englische Meister diese Summe nicht auf, soll Thiago dementsprechend auch für andere Klubs auf dem Markt stehen.

Hintergrund


Gedanken daran, dass der Iberer mit brasilianischen Einflüssen doch noch vom Verbleib in München überzeugt werden kann, werden im FCB-Lager inzwischen nicht mehr verschwendet.

Laut Rummenigge sehe "es so aus, dass er uns verlassen möchte", erklärt der Vorstandschef, der an die Interessenten adressiert, dass Thiago nach dem Champions-League-Sieg keineswegs preiswerter geworden sei.