FC Barcelona :Absage für Barça: Carles Puyol enthüllt einen seiner Gründe

Foto: Christian Bertrand / Shutterstock.com
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Carles Puyol war jahrelang Abwehrchef und Mannschaftskapitän des FC Barcelona. Er verteidigte die Vereinsfarben mit allem, was er hatte.

Barça war der einzige Klub in seiner Vita und seine große Liebe. Puyol gewann Meisterschaften und Pokale und vor allem die Herzen der Cules, der Anhänger des FC Barcelona.

Dennoch sagte er den Katalanen jüngst ab, als Präsident Josep Maria Bartomeu einen Nachfolger für Fußball-Chef Pep Segura suchte.

Der 41-Jährige erklärte in den Sozialen Medien, er habe aufgrund einiger Projekte nicht genügend Zeit, um einen Job wie den von Barça angebotenen mit bestem Gewissen auszuüben.

Welche Projekte er verfolge, erklärte Puyol nicht. Bis jetzt. "Ich bin in einem entscheidenden Moment und entwickle Projekte. Eines geht bald an den Start. Darin geht es um Fußball und Werte", erklärte der Welt- und Europameister laut der Fachzeitung SPORT.

Dabei handelt es sich um eine Kooperation mit dem multinationalen  Getränke- und Lebensmittelkonzern Danone.

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Puyol erläutert: "Es ist ein Online-Programm für Eltern, die Zeit mit ihren Kindern verbringen möchten. Dies ist eines der Projekte, weswegen ich die Offerte ausgeschlagen habe. Darauf freue ich mich."

Carles Puyol äußerte sich auch über seinen langjährigen Weggefährten Victor Valdes, der jüngst nach nicht einmal drei Monaten im Amt als U19-Trainer des FC Barcelona entlassen wurde.

"Victor kann Kindern viel beibringen. Ich kenne die Gründe für die Trennung nicht, aber ich bin sicher, dass er ein großartiger Trainer sein wird", erklärt der Ex-Nationalverteidiger (100 Spiele).

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Doch Puyol weiß: Jugendtrainer werden heute nicht nur an den Werten gemessen, die sie den Kids beibringen.

Puyol: "Es ist nicht so einfach, Jugendtrainer zu sein, weil die Leute nur auf die Ergebnisse schauen. Wichtig ist die Ausbildung des Spielers sowohl auf dem Spielfeld als auch auf emotionaler Ebene."

Victor Valdes wurde Medienberichten zufolge entlassen, weil es Unstimmigkeiten mit Jugend-Boss Patrick Kluivert  gegeben haben soll. Zudem soll das Auftreten des Ex-Nationalkeepers die Bosse verärgert haben.

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