AC Mailand :Milan nur Mittelmaß trotz Rekordausgaben - doch Ronaldinho macht den Rossoneri Hoffnungen

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"Nächstes Jahr werden sie stärker sein", prognostizierte der zweimalige Weltfußballer laut dem italienischen Reporter Gianluca Di Marzio.

Es werde zwar schwer, die Champions League zu erreichen, warnte Ronaldinho, "aber für einen Verein mit der Geschichte von Milan ist alles möglich."

Ronaldinho spielte zwischen 2008 und 2010 für den Traditionsverein aus der Lombardei. Damals noch am Ruder: Parton Silvio Berlusconi, der die teuren Stars mitfinanzierte.

Mittlerweile haben bei den Rossoneri chinesische Eigentümer das Sagen. Berlusconi verkaufte seine Anteile an dem siebenmaligen Champions-League-Sieger.

Dass Berlusconi diesen Schritt machte, wundert Ronaldinho. Der Weltmeister von 2002: "Als ich in Mailand war, hätte ich mir nie vorstellen können, dass Berlusconi oder Moratti (Ex-Besitzer Inter Mailand) ihre Vereine verkaufen würden."

Doch beide Mailänder Traditionsvereine hören nun auf Befehle aus Fernost. Das frische Geld aus China soll die in den vergangenen Jahren so erfolglosen Klubs wieder an die Spitze bringen.

Im Sommer kaufte vor allem der AC Mailand groß ein, investierte 200 Millionen Euro auf dem Transfermarkt und holte elf neue Spieler.