Olivier Giroud sagte Pep Guardiola und Manchester City ab

13.03.2022 um 13:58 Uhr
von Tobias Krentscher
LaLiga-Redakteur
Schreibt seit 2010 über den spanischen Fußball. Gründer und Chefredakteur von Fussballeuropa.com.
olivier giroud
Foto: sbonsi / Shutterstock.com
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Olivier Giroud unterschrieb im vergangenen Juli nach dreieinhalb Jahren beim FC Chelsea einen Zweijahresvertrag beim AC Mailand, obwohl dem Mittelstürmer hinter Superstar Zlatan Ibrahimovic (40) die Jokerrolle drohte.

Der Wechsel zu den Rossoneri kann durchaus als gute Entscheidung gewertet werden. Derzeit führt der 2018er-Weltmeister mit Milan die Tabelle der Serie A an, es  winkt der erste Scudetto seit 2011.

Olivier Giroud ist Milans Top-Torjäger

Auch individuell läuft es für den 35-Jährigen. Nach wettbewerbsübergreifend 27 Spielen stehen elf Tore und drei Vorlagen in seiner Saisonbilanz. Keiner Rossonero hat häufiger getroffen. Wie der italienische Spielerberater Vincenzo Morabito verrät, hatte Giroud vor seinem Wechsel auch ganz andere Möglichkeiten.

"Manchester City, Tottenham, West Ham und der New York City FC wollten Olivier, aber er entschied sich für Mailand", erklärt der Berater und Autor im Gespräch mit Journalist Nicolo Schira. Giroud habe im Vergleich zu seiner vorherigen Station Chelsea sogar Gehaltseinbußen in Kauf genommen.

Der AC Mailand wollte Giroud bereits im Januar 2021 holen. Laut Morabito habe der Franzose zugestimmt, Chelsea habe aber eine Zusage gebrochen, laut der Giroud ablösefrei hätte gehen dürfen. Letztendlich heuerte der hochgewachsene Angreifer mit einem halben Jahr Verspätung im San Siro an.

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