AC Mailand :Pfiffe gegen Donnarumma: Berater Mino Raiola platzt der Kragen

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Foto: Marco Iacobucci EPP / Shutterstock.com
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Eigengewächs Donnarumma hatte den AC Mailand im vergangenen Sommer ablösefrei in Richtung Paris verlassen. Viele Fans stören sich bis heute an der Entscheidung des Keepers.

Im Halbfinale der Nations League gegen Spanien (1:2) musste sich Donnarumma Pfiffe des Mailänder Publikums und unschöne Banner gefallen lassen. Diese bezeichnet Raiola gegenüber des Corriere dello Sport als "unwürdig". Die Verantwortlichen von Donnarummas Ex-Verein hätten sich zudem "dumm" verhalten.

Hintergrund

"Ich bin angewidert von den Pfiffen gegen Gigio, und ich frage mich, warum Milan nicht offiziell interveniert hat", so der bekannte Spielervermittler. Milan hätte Donnarumma verteidigen können, habe dies aber nicht getan.

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Foto: kivnl / Shutterstock.com

Dass die Pfiffe gegen Donnarumma beim Länderspiel der italienischen Mannschaft vorkamen, ärgert Raiola besonders: "Gigio ist ein Typ, der der Nationalmannschaft immer alles gegeben hat, zum Sieg der Europameisterschaft beigetragen hat, wo er zum besten Spieler des Turniers gewählt wurde."

Donnarumma hat Milan in "dunkelsten Momente" die Treue gehalten (Mino Raiola)

Die Entscheidung, Milan in Richtung Paris zu verlassen, verteidigt der Berater zudem. "Was würden Sie Ihrem Sohn empfehlen: in Mailand bleiben oder nach Paris Saint Germain gehen", fragte er hypothetisch.

Donnarumma habe zudem Milan selbst in den "dunkelsten Momente" die Treue gehalten.  Die Bosse des AC Mailand hätten sich daher " von diesem inakzeptablen und unfairen Verhalten" distanzieren müssen.

Was Mino Raiola nicht erwähnt: Rossoneri-Präsident Paolo Scaroni hatte im Vorfeld der Partie erklärt, dass er hoffe, dass Donnarumma kein feindseliger Empfang bereitet werde.

"Donnarumma ist ein großartiger Torhüter, der einen großen Beitrag für Milan geleistet hat. Er hat sich dann entschieden, seine Karriere woanders fortzusetzen und die Mailänder Komfortzone zu verlassen. Er hat eine mutige Entscheidung getroffen und ich wünsche ihm alles Gute", so Scaroni.

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