AC Mailand :Zlatan Ibrahimovic war nicht gut auf den "Boss" zu sprechen

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Foto: Marco Canoniero / Dreamstime.com
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Nach zwei Jahren Zusammenarbeit wurde Zlatan Ibrahimovic vor neun Jahren an Paris Saint-Germain verkauft. Der Schwede wollte den AC Mailand aber gar nicht verlassen.

"Wir hatten am Ende der Saison 2011/12 ein Meeting. Da sagte ich ihm, er solle mich in diesem Sommer nicht anrufen, denn ich wusste, dann würde er mich verkaufen wollen", erklärte Ibrahimovic gegenüber RAI.

Zwei Tage vor dem Beginn der Vorbereitung auf die neue Spielzeit habe ihn Adriano Galliani dann kontaktiert. "Da dachte ich, er wollte sich erkundigen, wie es mir geht, doch stattdessen hat er mich an PSG verkauft", so der 39-Jährige weiter.

21 Millionen Euro wechselten den Besitzer, Ibrahimovic unterschrieb einen Vierjahresvertrag bei Paris Saint-Germain. Ibrahimovic blickt zurück: "Letztendlich habe ich mich in Paris wohl gefühlt, aber ich habe ein paar Monate lang nicht mit ihm gesprochen."

Generell haben Ibrahimovic und Galliani ein hervorragendes Verhältnis: "Ich liebe Galliani. Wir haben eine besondere Beziehung. Ich war zuletzt beim FC Barcelona nicht mehr glücklich und er holte mich nach Mailand. Dort fand ich meine Freude wieder. Ich nenne ihn den Boss."

Hintergrund


Adriano Galliani verkaufte 2012 neben Ibrahimovic auch Thiago Silva an PSG. Zudem verließen weitere Stars die Rossoneri. Patron Silvio Berlusconi verkaufte den siebenmaligen Champions-League-Sieger schließlich 2017. Derzeit ist er im Besitz des US-Hedgefonds Elliott.

Ibrahimovic kehrte Anfang 2020 nach Stationen bei Manchester United (2016 bis 2018) und Los Angeles Galaxy (2018 bis Ende 2019) zurück in die Lombardei.