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AS Monaco :Aleksandr Golovin tritt gegen Thierry Henry nach

  • Andre Oechsner Mittwoch, 17.04.2019

Eine erfolgreiche Zeit bei der AS Monaco kann Thierry Henry zumindest als Trainer nicht attestiert werden. Drei Monate nach seiner Entlassung gibt es noch mal Gegenwind aus dem Fürstentum.

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Etwas mehr als drei Monate hielt sich Thierry Henry als Trainer der AS Monaco im Amt.

Nach 20 Pflichtspielen mit fünf Siegen und elf Niederlagen wurde die Odyssee des früheren Nationalspielers vorzeitig beendet.

Aleksandr Golovin lässt in der SUN in Bezug auf Henry wenig Positives anklingen: "Vielleicht hat er seine Rolle als Spieler nie richtig hinter sich gelassen."

Der Russe weiter: "Wenn Dinge während des Trainings nicht richtig funktioniert haben, ist er nervös geworden und hat viel geschrien."

Mit 30 Millionen Euro war Golovin der teuerste Sommertransfer. Er beschreibt weiter, dass wenn Henry im Training unterbrochen hatte, er sich selbst den Ball nahm und schrie, dass man ihm den Ball abnehmen solle.

"Meistens waren die Spieler ruhig, aber vielleicht waren sie auch ein bisschen geschockt", so Golovin.

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"Die einzigen Spieler, die an sein Niveau herankommen, sind Falcao und Fabregas. Man hat gesehen, dass er nicht komplett in die Rolle des Trainers hineingewachsen ist."

Inzwischen nimmt Ex-Trainer Leonardo Jardim wieder auf dem Trainerstuhl Platz.

Der Portugiese hat die ASM stabilisiert und rangiert mit ihr auf dem 16. Tabellenplatz der Ligue 1. Sieben Punkte beträgt der Vorsprung auf die Abstiegsränge.

Welchen Weg Henry einschlägt, ist derweil offen. Der belgische Nationaltrainer Roberto Martinez hätte ihn dem Vernehmen nach gerne wieder als Co-Trainer. Henry assistierte zwei Jahre bei den Red Devils (2016 – 2018).

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