Rassismus? :Alvaro Gonzalez weist Neymar-Vorwürfe von sich

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Foto: IP3press / imago images

Vor dem zuständigen Gericht hat Alvaro Gonzalez laut Quellen der spanischen Sportzeitung AS ausgesagt, dass der Superstar Neymar während des Spiels zu keiner Zeit rassistisch beleidigt habe.

Beim 0:1 gegen Olympique Marseille hatte Neymar Gegenspieler Gonzalez inmitten einer Rudelbildung auf den Hinterschopf geschlagen. Im Nachgang machte er öffentlich, von Gonzalez mehrfach rassistisch beleidigt worden zu sein.

Die Disziplinarkommission der Ligue 1 will ihre Ergebnisse am 30. September der Öffentlichkeit präsentieren. Gonzalez droht eine Sperre von bis zu zehn Spielen, Neymar könnte sogar für 20 Partien aus dem Verkehr gezogen werden. Denn auch Neymar droht ein Nachspiel.

Hintergrund


Der Brasilianer wurde für seine Rote Karte zwar nur für zwei Partien gesperrt (plus ein Spiel auf Bewährung). Der PSG-Star soll den japanischen OM-Verteidiger Hiroki Sakai (ehemals Hannover 96) jedoch als "chinesischen Scheißkerl" betitelt haben.

Zudem werden dem 28-Jährigen homophobe Kommentare gegenüber einem Gegenspieler von OM vorgeworfen. Eins scheint sicher: In den nächsten Wochen werden sowohl Gonzalez als auch Neymar ihrer Arbeit zunächst nicht nachgehen können.

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