FC Bayern :Ancelotti-Entlassung: Rummenigges emotionale Rückblende

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Am Folgetag der blamablen 0:3-Niederlage in der Champions League bei Paris Saint-Germain wurde Carlo Ancelotti von seinen Aufgaben als Cheftrainer des FC Bayern freigestellt.

Die Mitteilung hatte damals Vereinsboss Karl-Heinz Rummenigge überbracht, was ihm offensichtlich nicht gerade leicht gefallen ist.

"Ich erinnere mich, dass ich beinahe geweint habe, als ich ihm mitteilen musste, dass seine Zeit in München vorbei ist", sagte Rummenigge während einer Veranstaltung.

"Er hat das verstanden, stand vom Stuhl auf, umarmte mich und sagte: 'Alles klar. Du bist nicht mehr mein Chef, aber bleibst mein Freund.' Danach musste ich weinen, weil ich das nicht erwartet hatte. Ich dachte, dass er ein wenig wütend wäre, weil er gehen musste. Aber damit zeigte er, dass er auch eine große Persönlichkeit ist."

Auch zwei Jahre nach Ancelotti sei dieser immer noch ein guter Freund Rummenigges, erzählte er.

Nach etwas mehr als einem Jahr inklusive der deutschen Meisterschaft war dann Schluss für den Italiener. Ob die damalige Trennung die richtige Entscheidung war? Rummenigge kommt ins Grübeln.

"Er hat eine unglaubliche Ruhe. Ich habe viele Trainer in meiner Laufbahn erlebt. Alle waren sie mehr oder weniger gut, was deren Taktik und Charakter betrifft. Aber Carlo blieb immer ruhig. Auch in schweren Momenten verlor er nie seine Ruhe. Vielleicht hätten wir ein wenig länger warten müssen", sagte der Bayern-Manager.

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