FC Bayern :Ansage von Manuel Neuer - so reagieren Nübels Berater und Oliver Kahn

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Manuel Neuer hat nicht vor, Spiele an den baldigen Bayern-Neuzugang Alexander Nübel abzutreten.

"Ich bin Sportler und Profi und will immer spielen. Ich bin kein Statist, sondern Protagonist", stellte der Weltmeister von 2014 unmissverständlich im Trainingslager des FC Bayern in Doha klar.

Dabei könne er auch Alexander Nübel, der wie Manuel Neuer vom FC Schalke 04 nach München geht, nicht verstehen.

"Ich kann mich nicht in ihn hineinversetzen", ergänzte der Keeper. "Aber ich bin ein Spieler gewesen, der immer spielen wollte, immer die Nummer eins sein wollte."

Welche Rolle Alexander Nübel und Manuel Neuer ab dem Sommer genau einnehmen werden, entscheidet am Ende der Trainer.

Fest steht, dass der Schlussmann nicht freiwillig auf Spiele verzichten werde. Das hatte er unlängst klargestellt.

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Wichtiger als Nübel sei für Neuer ohnehin die Trainerfrage. "Es für mich sehr wichtig, wie der Weg mit Hansi Flick weitergeht. Man sieht, wie viel Spaß wir im Training und in den Spielen haben. Die Kommunikation in der Mannschaft ist super", meinte der Routinier.

Auf seine mögliche Vertragsverlängerung angesprochen, meinte Neuer: "Bisher kam es nicht dazu, dass wir den Vertrag verlängert haben. Wobei ich keinen Zeitdruck habe. Die Faktoren, die mir wichtig sind, habe ich angedeutet."

Die Verpflichtung Nübels sei für seine Entscheidung allerdings "unerheblich", stellte Manuel Neuer selbstbewusst klar.

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Nübels Berater gibt sich nach Neuers Ansage gelassen. " Er wäre nicht das geworden, was er heute ist: eine starke Persönlichkeit. Das hat man heute gesehen", sagte Stefan Backs dem KICKER.

Auch der neue Bayern-Vorstand Oliver Kahn zeigte sich in der Torwartfrage unaufgeregt.

"Wir alle wissen, was Alexander Nübel für ein Talent ist, welche Fähigkeiten er hat. Es war eine kluge und strategische Entscheidung. Wenn ein Alexander Nübel zu haben ist, müssen wir einen solchen hervorragenden Torwart verpflichten", sagte der ehemalige Torwart-Titan auf einer Pressekonferenz.

Der Ex-Welttorhüter weiter: "Er hat gesagt, dass er sich in ein paar Jahren bei Bayern München als absolute Nummer Eins sieht. Es ist ein extrem mutiger Schritt. Es ist sein Weg, und diesen Weg gilt es zu akzeptieren."

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