Berater zweifelt an Klausel :Ansu Fati: Droht erneut Vertrags-Ärger mit Barça?

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Foto: Christian Bertrand / Shutterstock.com

Der FC Barcelona möchte den Vertrag mit Shootingstar Ansu Fati gerne vorzeitig verlängern. Dieses Vorhaben wurde bereits öffentlich kommuniziert. Dabei kommt es aber offenbar zu Komplikationen.

Laut CATALUNYA RADIO hat der einflussreiche Berater Jorge Mendes, der auch Fatis Interessen vertritt, Zweifel an der Klausel, die es Barça ermöglicht, den Vertrag bis 2024 zu verlängern. Jene Option besteht angeblich nur auf Vereinsseite.

Das aktuell gültige Beschäftigungsverhältnis läuft bis 2022, inklusive Ausstiegsklausel in Höhe von 400 Millionen Euro. FIFA-Statuten verhindern eine vorzeitige Verlängerung, weil Fati erst Ende Oktober Volljährigkeit erreicht und zuvor nicht länger als drei Jahre an einen Verein gebunden werden darf.

Obwohl immer mal wieder über eine Ausleihe oder gar Angebote bezüglich eines dauerhaften Transfers spekuliert wird, sieht der frischgebackene spanische Nationalspieler seine Zukunft in Barcelona. "Ich muss weiter arbeiten, das aber in Bescheidenheit. Der Trainer ist derjenige, der entscheidet, wer spielt", sagte Fati jüngst.

Bei der letzten Vertragsverlängerung gab es Probleme – dann half José Mari Bakero

In Barcelona gab es bereits vor Fatis letzter Vertragsverlängerung Unstimmigkeiten. Laut MUNDO DEPORTIVO waren die Gespräche "intensiv und langwierig", aber vermeintlich erfolgreich.

Hintergrund


Es habe eine Handschlag-Einigung zwischen dem damaligen Generaldirektor Pep Segura und Ansus Vater Bori Fati gegeben. Doch als das Arbeitspapier unterzeichnet werden sollte, ließ Fatis Vater die Katalanen abblitzen.

Vereinslegende José Mari Bakero (57) war es dann, der Fati und Barcelonas Führung wieder an einen Tisch brachte, bis schließlich eine Einigung erzielt wurde.

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