Einigung mit Atletico Madrid :Antoine Griezmann: Barça muss Millionen nachzahlen

Foto: Christian Bertrand / Shutterstock.com
Anzeige

Der FC Barcelona ist seit dem 14. Juli der neue Arbeitgeber von Antoine Griezmann. 120 Millionen Euro zahlten die Katalanen für den Franzosen an Atletico Madrid.

Diese Ablösesumme entsprach der Ausstiegsklausel in Griezmanns Atleti-Vertrag. Doch die Colchoneros forderten mehr Ablöse - und bekommen diese nun Medienberichten zufolge auch.

Hintergrund: Barça und Griezmann  sollen sich bereits im März auf eine Zusammenarbeit geeinigt haben. Atleti hat dem Vernehmen nach Emails, die dies belegen.

Damals betrug die festgeschriebene Ablösesumme Griezmanns allerdings noch 200 Millionen Euro. Auf 120 Millionen sank sie erst am 1. Juli.

Atletico Madrid prangerte nur Stunden nach der Transfermeldung die Praxis von Barça an und forderte 80 Mio. als weitere Zahlung. Rechtliche Schritte wurden eingeleitet.

Wie EL MUNDO nun berichtet, wurde der Streit beigelegt. Der Tageszeitung zufolge haben sich Atletico Madrid und Barcelona auf eine Nachzahlung für Griezmann geeinigt, um einem Rechtsstreit aus dem Weg zu gehen.

Anzeige

15 Millionen Euro werden demnach als Nachzahlung fällig. Griezmanns Ablösesumme steigt damit auf 135 Millionen Euro an.

Damit steigt der französische Weltmeister hinter Philippe Coutinho (145 Millionen Euro beim Wechsel von Liverpool zu Barça Anfang 2018) zum viertteuersten Fußballer der Welt auf.

Noch teurer waren nur Neymar (222 Millionen Euro beim Wechsel von Barça zu Paris Saint-Germain 2017) und Kylian Mbappe (kostete inklusive Leihe 180 Millionen Euro).

Atletico Madrid und Barcelona sollen noch eine weitere Vereinbarung getroffen haben. Barça soll sich ein Matching Right für sechs Atleti-Stars gesichert haben (unter anderem Saul Niguez und Jose Gimenez).

Dieser Deal sieht vor, dass die Colchoneros Barcelona für den Fall informieren, dass ein offizielles Angebot für einen der Spieler eingeht. Barça hat dann die Möglichkeit eine eigene Offerte abzugeben.

» Luis Suarez von Uruguay einberufen, doch Barça macht sich Sorgen

» Barça-Bankdrücker Junior Firpo will mehr spielen

» Check unsere App, oder folge uns auf Instagram, Facebook und YouTube!

Anzeige