Borussia Dortmund :Ärger nach Auswechslung: Rückendeckung für Marco Reus

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Dass bei Borussia Dortmund die Verantwortlichen zu mehr als 100 Prozent hinter Marco Reus stehen, demonstrieren sie wieder und wieder in der Öffentlichkeit. Das Champions-League-Spiel gegen Zenit St. Petersburg hatte neuen Diskussionsstoff mit sich gebracht.

Wobei hier Reus noch zugute gehalten werden kann, dass es im Kollektiv ein wenig überzeugender Auftritt war. "Ich verstehe die Diskussion nicht, dass Marco nach so einer langen Pause nicht jedes Spiel von Anfang an über 90 Minuten machen kann, ist jedem klar", gab Sportdirektor Michael Zorc gegenüber den Klubmedien Hilfestellung.

Hintergrund


Rückblende: Reus stand nach über einem halben Jahr Verletzungspause erst zum vierten Mal in dieser Saison in der Startelf. Als er kurz vor Anbruch der Schlussviertelstunde gegen St. Petersburg rausgenommen wurde, war der BVB-Spielführer sichtlich bedient und übellaunig.

Die Reus-Thematik nahm überhaupt erst richtig Fahrt auf, als Ex-Profi und SKY-Experte Dietmar Hamann Reus als entbehrlich bezeichnete und außerdem behauptete, dass der Ur-Dortmunder kein geeigneter Kapitän mehr für den BVB sei.