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Ärger um Deal :Notfalls droht Streik: Sergio Busquets klar gegen LaLiga-Spiele in Amerika

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Foto: cristiano barni / Shutterstock.com
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Spaniens Liga-Boss Javier Tebas hatte in der Vorwoche eine langfristige Vereinbarung mit dem Veranstalter des International Champions Cup getroffen.

Der Deal sieht vor, dass LaLiga-Spiele in den USA ausgetragen werden. Doch die Spielergewerkschaft ist sauer, wurde bei dem Deal übergangen.

Am Mittwoch kam es zu einem Treffen der Mannschaftskapitäne der 20 Erstligisten. Dabei machten die Führungsspieler deutlich, dass man sich gegen die Pläne wehre.

Sergio Busquets bekräftige die Verweigerungshaltung. "Alle Spieler sind vereint, die Gewerkschaft ist stark und wie unser Präsident erklärt hat, denken wir alle in dieser Frage gleich", sagte Busquets in einer Mitteilung der AFE.

"Gemeinsam sind wir stärker und mit dieser Haltung stellen wir sicher, dass wir für das eintreten, was unserer Meinung nach im besten Interesse des Fußballs liegt."

Der Boss der Spielervereinigung AFA, David Aganzo, hatte betont: "Die Spieler sind alle überrascht, empört und  einstimmig gegen die Pläne. […] Die Spieler wollen nicht in Übersee spielen."

Zudem sei es "ein Mangel an Respekt" der Liga, dass man über die Köpfe der Profis, Schiedsrichter und Fans hinweg eine Entscheidung von so großer Tragweite getroffen habe.

Man sei bereit, notfalls zu streiken, wenn es keine gemeinsame Lösung gebe.

Liga-Boss Tebas versucht unterdessen, die Wogen zu glätten. Zumindest schloss er einen Clasico zwischen Real und Barcelona in Übersee aus:

"Logistisch gesehen ist ein Clásico in New York nicht machbar. Zumindest ein LaLiga Clásico."

Tebas will mit den Spielen in den USA weiteres Wachstum generieren. Er verwies darauf, dass die Liga in den vergangenen vier Jahren seine internationalen TV-Einnahmen verdreifacht habe.

Nun könne man zu "Pionieren in der Welt" werden: "Nur die NBA macht etwas Ähnliches. Aber das Ziel ist nicht nur das, sondern auch, unsere internationalen Sponsoren zu vergrößern."

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