Arsenal :"Da müssen wir uns nichts vormachen": Prinz Poldi kommentiert Wechsel von Mesut Özil

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Obwohl sich Mesut Özil und Fenerbahce Istanbul ein nahezu tägliches Social-Media-Tänzchen liefern, ist der Transfer noch immer nicht offiziell bestätigt worden. Sein Abgang vom FC Arsenal noch im Januar ist aber nahezu in Stein gemeißelt.

Özils Zeit in London findet also nach siebeneinhalb Jahren und knapp einem Jahr ohne Pflichtspiel für die Gunners ein Ende. Lukas Podolski, der seit Januar 2020 in der Süper Lig für Antalyaspor seiner Berufung nachgeht und mit Özil eineinhalb Jahre im Arsenal-Trikot spielte, freut sich über dessen Wechsel an den Bosporus.

Hintergrund

Özil sei eine Bereicherung für die Liga, meint Podolski gegenüber der SPORT BILD. Dass sein früherer Mitspieler bei Fenerbahce zum PR-Gag verkommt, glaubt der einstige deutsche Nationalspieler derweil nicht: "Mesut wird Fenerbahçe sportlich mit seiner Qualität und imagemäßig voranbringen."

Podolski eröffnet allerdings auch, dass er Özils Wechsel nach Istanbul als sportlichen Rückschritt ansehe. "Da müssen wir uns nichts vormachen", sagt er, "natürlich ist es ein Rückschritt, wenn du von einem Spitzenklub wie Arsenal London in die Türkei zu Fenerbahce wechselst."

Die Süper Lig habe nach Podolskis Einschätzung in den letzten Jahren etwas den Anschluss verloren. In der vergangenen Spielzeit sammelte die türkische Liga in der UEFA-Wertung etwa so wenig Punkte wie seit zehn Jahren nicht mehr.

Özil wird in Kürze seine Unterschrift unter einen bis 2024 datierten Vertrag setzen. In Istanbul soll er mit 14 Millionen Euro im Jahr alimentiert werden. Bei den Gunners war der 32-Jährige mit rund 20 Millionen Euro Jahresgage der Topverdiener.

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