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FC Arsenal meldet Rekordverlust von mehr als 120 Millionen

01.03.2022 um 10:24 Uhr
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Foto: CosminIftode / Shutterstock.com
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Der FC Arsenal hat für das am 31. Mai 2021 zu Ende gegangene Geschäftsjahr einen Rekordverlust bekanntgegeben. Nach Mindereinnahmen im Vorjahr von weniger als 60 Millionen Euro beläuft sich das Defizit nach Angaben der Gunners nach Steuern auf knapp 130 Millionen Euro.

Bis zu knapp 100 Millionen Euro werden auf die negativen Auswirkungen von Corona zurückgeführt, da Arsenal in der Saison 2020/21 nur zwei Spiele vor Publikum im Emirates austragen konnte. Die Maßnahmen gegen das Coronavirus verhinderten Spiele vor Publikum während des Großteils der vergangenen Saison.

Der Kader der ersten Mannschaft stimmte während der Pandemie einer freiwilligen Gehaltskürzung von 12,5 Prozent zu, wodurch die entsprechend deklarierten Ausgaben in Höhe von knapp 300 Millionen Euro ausgeglichen wurden.

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Durch Entlassungen infolge der Pandemie, die insgesamt 55 Mitarbeiter betrafen, sowie weitere Umstrukturierungen in dieser Zeit, entstanden dem Verein Kosten in Höhe von rund acht Millionen Euro. Spielerverkäufe, etwa die von Shkodran Mustafi und Mesut Özil, brachten Arsenal lediglich etwas mehr als 14 Millionen Euro ein.

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