Ex-Arsenal-Trainer musste sich übergeben :Arsene Wenger: So heftig nahmen ihn Niederlagen mit

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Die Doku, die Wengers Trainerlaufbahn nachzeichnet, trägt den Titel "Invincible", also unbesiegbar. Der Name ist als Hommage an die Leistung aus der Saison 2003/2004 zu verstehen, als die Gunners ungeschlagen englischer Meister wurden, was in der Geschichte der Premier League bis heute einmalig ist.

Zum Leben eines Coaches gehören Niederlagen allerdings ebenso dazu wie Siege. Doch mit Ersterem hatte Arsene Wenger stets zu kämpfen. "Ich übergab mich manchmal nach Spielen, wenn ich verlor. Es tat zu sehr weh. Ich bin ein Perfektionist", gesteht der Franzose.

Hintergrund

Eine Pleite trieb den Wenger, der von 1996 bis 2018 bei Arsenal unter Vertrag stand, aus diesem Grund noch lange um: "Wenn du ein Spiel verlierst, weißt du immer, dass es einen Weg gab, zu gewinnen. Aber die Niederlage bleibt für immer an dir hängen."

Champions-League-Finale gegen Barça bitterste Pleite

Den bittersten Fehlschlag musste der 72-Jährige wohl 2006 im Champions League-Finale gegen den FC Barcelona verkraften, als sein Team Ronaldinho und Co. mit 1:2 unterlag.

In der Dokumentation spricht Wenger auch über den Fehler, zu lange bei Arsenal geblieben zu sein. Er hätte den Gunners früher den Rücken kehren sollen, um Engagements bei Real Madrid, Manchester United oder der französischen Nationalmannschaft anzunehmen, erklärte der Elsäßer.

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