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"Macht keinen Sinn": Sead Kolasinac im Wartestand

21.02.2022 um 12:23 Uhr
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Foto: Cosmin Iftode / Shutterstock.com
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Nachdem Sead Kolasinac im Januar seine Zelte beim FC Arsenal abgebaut hatte, kommt er bei Olympique Marseille noch nicht über einen Bankplatz hinaus. Trainer Jorge Sampaoli gewährt einen Einblick in seine Entscheidungsfindung.

"Er ist in einem neuen Verein mit einem neuen System", fing der OM-Coach an, als er während einer Pressekonferenz zur aktuellen Situation von Kolasinac befragt wurde. Bei Cedric Bakambu, der im Januar ebenfalls als Neuzugang vorgestellt worden war, sei es anders, meinte Sampaoli. "Er kennt die Sprache und kann die Ideen daher besser umsetzen."

Kolasinac war in London nicht mehr erwünscht, hatte seinen Vertrag vor wenigen Wochen aufgelöst und in Marseille zunächst einen Kontrakt über anderthalb Jahre unterschrieben. Beim blamablen 0:2 gegen Clermont Foot stand Kolasinac erst zum zweiten Mal in der Startelf, dreimal wartete er sogar vergeblich auf seine Einwechslung. Sampaoli ist dennoch von dem bevorstehenden Durchbruch des Linksverteidigers überzeugt.

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"Am einfachsten wäre es, Kolasinac in die Startelf zu stellen, aber das ist ein Risiko", erläutert Sampaoli. "Er kennt unser Spiel noch nicht, aber er ist sehr interessiert an allem, was wir machen wollen. Er will spielen und mit dem vollen Terminkalender wird er wahrscheinlich bald mehr spielen. Aber für mich hat es im Moment keinen Sinn, einen Spieler zu haben, der nicht bei 100 Prozent ist."

Sead Kolasinac: Hintergrund

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