Trevor Sinclair vs. Mikel Arteta

"Öffentliche Enthauptung": Heftige Kritik an Artetas Umgang mit Aubameyang

24.03.2022 um 10:57 Uhr
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Foto: MDI / Shutterstock.com
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Sinclair spielte in seiner aktiven Zeit für verschiedene englische Klubs wie West Ham United oder Manchester City. Er kennt also die Gepflogenheiten auf der Insel. Die Geschichte von Aubameyangs Abgang erschütterte ihn dennoch zutiefst. Sinclair hätte sich von der Vereinsseite mehr Verständnis für den Stürmer gewünscht, der wegen einer verspäten Rückkehr in Ungnade gefallen war.

Sinclair: Er macht Arteta für Aubameyangs Schicksal verantwortlich

"Seiner Mutter ging es nicht gut. Er (Pierre-Emerick Aubameyang, Anm. d. Red.) hatte wahrscheinlich eine schwere Zeit", erläuterte Sinclair bei TalkSport. "Das könnte einer der Gründe gewesen sein, warum er zu spät kam und er hatte ein paar Situationen, in denen er und Arteta sich nicht einig waren."

In der Folge griff der frühere Profi den Arsenal-Coach noch direkter an. "Wenn Sie an ein Trainerziel denken, geht es darum, das Beste aus dem Spieler herauszuholen oder das Beste für ihn herauszuholen. Und ich glaube nicht, dass Mikel Arteta das getan hat."

Arsenal

Statt etwas mehr Fingerspitzengefühl im Umgang mit dem Gabuner zu zeigen, bestrafte der Spanier seinen Spieler mit voller Härte, nahm ihm die Kapitänsbinde weg und verbannte ihn aus dem Kader.

Sinclair sprach weiter von einer "öffentlichen Enthauptung" Aubameyangs. In seinen Augen schadete Arsenals Trainer mit diesem Vorgehen seinem gesamten Verein, da der suspendierte Stürmer normalerweise mehrere Millionen Euro Ablöse eingebracht hätte. Die Gunners ließen 'Auba' dagegen im Winter ablösefrei ziehen, was in Pandemie-Zeiten gewiss nicht die beste Entscheidung war.

Verwendete Quellen: dailymail.co.uk

Pierre-Emerick Aubameyang: Hintergrund

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