Arsenal :Wegen Aubameyang: Arsenal-Coach Arteta widerspricht Thierry Henry

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"Ich kann garantieren, dass es keine Probleme gibt", beteuerte der Spanier auf die Aussagen von Thierry Henry angesprochen. Henry hatte nach der Auswechslung von Auba gegen Manchester United erklärt, dass "etwas nicht stimmen" könne. Aubameyang musste in der Auswärtspartie beim Rekordmeister nach 79 Spielminuten vom Feld, Alexandre Lacazette kam für den kriselnden Torjäger (erst vier Treffer in der laufenden Premier League-Saison) auf den Rasen.

Arteta versicherte, dass er ein intaktes Verhältnis zum ehemaligen Dortmunder habe. "Wenn ich Entscheidungen 15, 20, 30 Minuten vor dem Spielende oder in der Startaufstellung treffe, geschieht das mit einer Absicht - das Beste aus dem Team herauszuholen."

Hintergrund

Ebenso wie Thierry Henry hatte auch Premier-League-Legende Alan Shearer Aubameyangs Auswechslung kritisch hinterfragt. Der ehemalige Newcastle-Stürmer ging sogar soweit, zu behaupten, Auba sei durch den Wechsel im wichtigen Top-Spiel gedemütigt worden. Arteta widerspricht energisch: "So würde ich das niemals bezeichnen. Wenn das eine Demütigung sein soll, wie sollen sich dann die Spieler fühlen, die gar nicht zum Einsatz kommen. "

Der ehemalige Arsenal-Profi versicherte zudem, dass er auch weiterhin auf Aubameyang setzen werde: "Leider hat er noch nicht so viele Tore erzielt, wie wir es von ihm erhoffen. Man macht sich immer Gedanken, wenn der Top-Torjäger nicht trifft, aber er gibt immer sein Bestes und er weiß, dass wir ihn brauchen."

Aubameyang ist seit sechs Ligaspielen ohne eigenen Treffer. Nach der Niederlage gegen Manchester United suchte man ihn in der Startaufstellung vergebens. Lacazette spielte statt des Gabuners, der erst 5 Minuten vor Spielende eingewechselt wurde. Auch diese Maßnahme von Arteta half nicht. Nach dem 2:3 gegen United setzte es beim FC Everton eine 1:2-Pleite.

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