Arsenal wollte Suarez :"Was haben die geraucht?" - Arsene Wenger erklärt "lächerliches" Angebot für Luis Suarez

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Bevor er 2014 vom FC Liverpool nach Barcelona wechselte, stand Luis Suarez auch bei Arsenal auf dem Einkaufszettel. Die Gunners gaben ein Jahr zuvor eine Offerte ab, die Liverpool-Eigentümer John W. Henry mit folgenden Worten kommentierte: "Was rauchen die im Emirates?".

Was war geschehen? Arsene Wenger (70) blickt zurück. Der ehemalige Langzeit-Trainer der Gunners erklärt, dass man von einem Berater die Information hatte, dass Suarez über eine Ausstiegsklausel in Höhe von 40 Millionen Pfund verfügte.

"Um zu überprüfen, ob dies wahr ist, haben wir 40.000.001 Pfund geboten. Ich gebe zu, dass das lächerlich erscheinen mag", schildet der Franzose laut ESPN in seiner Biografie "My Life in Red and White."

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Foto: Mitch Gunn / Shutterstock.com

Luis Suarez wechselte ein Jahr später für 80 Millionen Euro zum FC Barcelona, wo er mit 198 Toren hinter Lionel Messi und Cesar Rodriguez zum drittbesten Torschützen der Vereinsgeschichte aufstieg und unter anderem 2015 das Triple gewann.

Hintergrund


Barça "verschenkte" Luis Suarez an Atletico Madrid

Im vergangenen Sommer musste der uruguayische Nationalspieler seine Koffer in Katalonien packen. Trotz Vertrags bis 2021.

Die Barça-Bosse um Präsident Josep Maria Bartomeu wollten angesichts der finanziellen Folgen der Corona-Krise das hohe Gehalt des Südamerikaners einsparen, daher wurde er ablösefrei an Atletico Madrid abgeben. Lediglich Bonuszahlungen in Höhe von maximal sechs Millionen Euro könnten im Bestfall fällig werden.

Arsenal verzichtete nach dem gescheiterten Versuch beim FC Liverpool 2013 auf die Verpflichtung eines Weltklasse-Mittelstürmers, stattdessen wurde Mittelfeldregisseur Mesut Özil zum Blockbuster-Transfer, er kam für 47 Millionen Euro von Real Madrid.

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