Arsenal :Arsene Wenger erklärt: Warum ich Jose Mourinho in meinem Buch ignoriere

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"Mein Leben in Rot und Weiß". So heißt das neue Buch von Arsene Wenger (70). Darin beleuchtet der Franzose seine 22 Jahre als Arsenal-Trainer.

Dass Jose Mourinho, mit dem sich Wenger in der Premier League zahlreiche sportliche Duelle aber auch verbale Scharmützel geliefert hatte, in dem Buch nicht erwähnt wird, führte zu einem weiteren Zoff zwischen den Übungsleitern.

Jose Mourinho stichelte gegen Wenger, als er darauf hingewiesen wurde, dass er im literarischen Werk nicht erwähnt werde: "Man schreibt kein Kapitel über 12 oder 14 Spiele, die du nicht gewonnen hast. Warum also sollte er mich erwähnen?". Wenger konterte: "Bei ihm ist es eine ständige Provokation. Ich fühle mich wie im Kindergarten, aber das ist Teil seiner Persönlichkeit."

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Jetzt gibt Wenger die Begründung ab. "Ich glaube, ich habe 1.235 Spiele als Arsenal-Trainer gehabt und in 1.225 davon habe ich die Kontrolle behalten. In den anderen 10….na ja", erklärte der Elsässer gegenüber der DAILY MAIL. "Aber jedes Mal, wenn ich es nicht tat, bereute ich es, weil ich mich nicht so verhalten hatte, wie ich sollte, und ich fühlte mich dem Verein gegenüber dafür verantwortlich", so Wenger weiter.

Hintergrund


"Manchmal dachte ich, ich wäre provoziert worden oder ärgerte mich über das Verhalten eines anderen." Dies sei bei Duellen mit Mourinho passiert. "Aber die Sache hat sich jetzt beruhigt." Dass er über The Special One nicht geschrieben habe, liege daran, dass dieser noch aktiv als Trainer arbeite, begründet Arsene Wenger. Im Gegensatz zu einem weiteren Wenger-Rivalen: Sir Alex Ferguson.

Wenger: "Ich spreche in dem Buch nur über Ferguson, weil wir beide nicht mehr im Job sind. Ferguson war ein schlechter Verlierer, genau wie ich. Ich wollte aber nicht über Trainer wie Mourinho, Jürgen Klopp oder Pep Guardiola sprechen, die noch arbeiten."