Ex-Arsenal-Weggefährten :Arsene Wenger erklärt: Wie man mit Mesut Özil umgehen muss

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Foto: Christian Bertrand / Shutterstock.com

Mesut Özil (32, Vertrag bis 2021) steht beim FC Arsenal auf dem Abstellgleis. Unter Mikel Arteta durfte der gebürtige Gelsenkirchener nach dessen Amtsübernahme zwar vorrübergehend regelmäßig ran, nach der Corona-Pause ist der Ex-Nationalspieler jedoch Bank- oder Tribünengast.

Arsene Wenger (70), der fünf Jahre mit Özil zusammengearbeitete, ist die Rolle des Mittelfeldregisseurs natürlich nicht verborgen geblieben. Jüngst bezeichnete er den Özil-Abstieg als "eine Schande". Dass der Deutsche nicht mal mehr in den Kader berufen werde, sei "eine Verschwendung für ihn und alle, die Fußball lieben."

In seiner Biografie geht der Elsässer darauf ein, welche Rahmenbedingungen Mesut Özil benötigt, um seine beste Leistung abrufen zu können. "Er muss ständig ermutigt werden und er muss sich seinem Trainer nah fühlen und ein Vertrauensverhältnis zu ihm haben. Es funktioniert nicht, hart mit ihm umzugehen", stellt der 70-Jährige laut ESPN in seiner Biografie "My Life in Red and White" klar.

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"Ich wäre geblieben": Arsene Wenger über sein Aus bei Arsenal

Arsene Wenger hatte den FC Arsenal 22 Jahre trainiert, den Traditionsverein aus Nordlondon zu 17 Titeln und beinahe über seine gesamte Amtszeit in die Champions-League-Gruppenphase geführt. 2018 musste er gehen.

Wäre es nach Wenger selbst gegangen, hätte er sein bis 2019 gültiges Arbeitspapier erfüllt. "Wenn es nur an mir gelegen hätte, wäre ich geblieben, bis mein Vertrag abgelaufen wäre", betont die französische Trainerlegende.

Hintergrund


Auf Ex-Geschäftsführer Ivan Gazidis, der mittlerweile beim AC Mailand angestellt ist, ist Wenger offenbar nicht gut zu sprechen. Im gesamten Buch wird der CEO nur zweimal erwähnt, obwohl beide jahrelang zusammenarbeiteten.

Gazidis soll eine treibende Kraft hinter dem Wenger-Aus gewesen sein. Wenger empfand seine letzte Saison im Emirates Stadium offenbar nicht als vergnügungssteuerpflichtig: "Es war, als würde ich daran gehindert, meine Arbeit zu tun, während ich es tat."

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