Streit in der Nationalelf :Arturo Vidal vs. Claudio Bravo: Barça-Star packt über Chile-Zoff aus

Foto: Melinda Nagy / Shutterstock.com
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Was ist passiert, dass Arturo Vidal den Umgang mit Claudio Bravo meidet? Auf dem Zeitstrahl muss dafür einige Zeit zurückgegangen werden.

Auslöser für den Konflikt waren Äußerungen von Bravos Frau Carla Pardo, die nach der verpassten WM-Qualifikation 20148 mit schweren Vorwürfen gegen einige Chile-Spieler an die Öffentlichkeit ging.

Sie wisse, dass sich die meisten den Arsch aufgerissen hätten. Einige darunter seien jedoch nur zum Feiern gegangen und hätten wegen Trunkenheit nicht mal richtig trainieren können, hatte Pardo geklagt.

Bravos Schwiegermutter hatte dann den Bogen überspannt, sagte: "Alle Welt weiß, dass Vidal besoffen zum Training kam."

Als Arturo Vidal und Bravo im Oktober erstmals seit zwei Jahren wieder gemeinsam im Aufgebot Chiles standen, hielt sich die Kommunikation arg in Grenzen.

"Ich habe ihm dazu etwas gesagt. Ich wüsste nicht, wieso ich dies öffentlich tun sollte", erklärt Vidal bei EL MERCURIO über sein Gespräch mit dem Keeper von Manchester City.

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"Ich bin Mann genug, ihm die Dinge ins Gesicht zu sagen. Ich weiß nicht, ob er es verstanden hat, denn wir reden seither nicht mehr miteinander."

Auswirkungen auf die Leistung des gesamten Kollektivs soll die Fehde der beiden allerdings nicht haben, versichert Vidal.

"Er gab alles, so wie ich, das konnte das Team sehen. Wir sind keine Freunde und werden es auch nicht mehr werden, aber die Nationalmannschaft ist das Wichtigste", stellt der Ex-Bayern-Profi klar.

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